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Was das neue Öko-Label für Neuwagen bedeutet : Klimasünder sehen rot

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Wenn es um die Entscheidung für einen Neuwagen geht, achten viele Autokäufer auch auf die Umweltfreundlichkeit. Künftig soll dabei eine Farbskala helfen.

svz.de von
erstellt am 12.Jul.2011 | 12:01 Uhr

Wenn es um die Entscheidung für einen Neuwagen geht, achten viele Autokäufer auch auf die Umweltfreundlichkeit. Künftig soll dabei eine Farbskala helfen, für die der Bundesrat nun den Weg geebnet hat. Das neue System soll im Herbst in Kraft treten.
Was zeigt die neue Skala an?
Schon seit 2004 müssen beim Händler und in der Werbung Angaben zum Energieverbrauch gemacht werden: zum Kraftstoffverbrauch und dem Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) in Gramm pro Kilometer. Nun soll zusätzlich die CO2-Effizienz dargestellt werden. Dafür wird der Kohlendioxid-Ausstoß in Relation zum Fahrzeuggewicht bewertet. Daraus werden dann Effizienzklassen gebildet, die farblich markiert sind.

Wie lauten die Effizienzklassen?

Wie bei Waschmaschinen, Kühlschränken oder Lampen sind farbige Pfeile in Grün, Gelb und Rot für die Effizienz klassen von A+ (sehr effizient) bis G (wenig effizient) vorgesehen. Die Farbmarkierungen reichen folglich von Grün für A bis C über Gelbtöne für D bis F bis Rot für G.

Was bedeutet die Einstufung auf Basis des Gewichts?

Darüber gibt es noch Streit. Das Wirtschaftsministerium argumentiert, so könnten in allen Fahrzeugklassen Verbesserungspotenziale sichtbar gemacht werden. Und der Verband der Automobilindustrie (VDA) betont: "Es geht darum, wer in seiner Fahrzeugklasse der jeweils Beste ist." Ein Familien-Van für fünf bis sechs Insassen habe nun einmal einen höheren Verbrauch als ein leichtes Stadtauto.

Der Verkehrsclub Deutschland spricht dagegen von einer Mogelpackung. So würden schwere Geländewagen besser bewertet als Kleinwagen, die nur halb so viel Sprit schlucken.

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