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Rostocker Demografie-Forschers Mikko Myrskylä : Kinder machen ältere Eltern glücklich

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Kinder können nach Einschätzung des Rostocker Demografie-Forschers Mikko Myrskylä "eine Langzeitinvestition ins Glück" sein. Denn für Eltern ab 40 Jahren bedeuten mehr Kinder mehr Lebensglück.

svz.de von
erstellt am 08.Mär.2011 | 11:32 Uhr

Kinder können nach Einschätzung des Rostocker Demografie-Forschers Mikko Myrskylä "eine Langzeitinvestition ins Glück" sein. Denn für Eltern ab 40 Jahren bedeuten mehr Kinder mehr Lebensglück. Umgekehrt sind junge Paare weniger zufrieden je mehr Kinder sie haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie unter gut 200 000 Frauen und Männern in 86 Ländern, die gestern vorgestellt wurde. Während für Eltern unter 30 Jahren das Glücksniveau bereits ab dem ersten Kind sinkt, sind Eltern über 50 stets glücklicher als Gleichaltrige ohne Kinder, unabhängig von der Anzahl. Der Wendepunkt liegt etwa bei 40 Jahren. Die Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock und der Universität von Pennsylvania kläre erstmals den Widerspruch zwischen der Ansicht, dass Kinder glücklich machen, und der Tatsache, dass bisher kein Zusammenhang zwischen Kinderzahl und Lebensglück nachgewiesen wurde. In der ersten Zeit der Elternschaft wögen offensichtlich negative Erfahrungen wie wenig Schlaf, Sorge oder finanzielle Beschränkungen schwerer als die positiven Aspekte.

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