Kind von Grabstein erschlagen - Verdacht fahrlässiger Tötung

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08. Juni 2008, 04:12 Uhr

Bergen/Berlin - Bei einem tragischen Unfall ist am Samstag in Bergen auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) ein vier Jahre altes Mädchen aus Berlin von einem Grabstein erschlagen worden. Der Unfall ereignete sich, als das Kind zusammen mit Mutter und Großmutter das Ausstellungsgelände einer Steinmetzfirma besichtigte, teilte die Polizei in Stralsund mit. In die Ermittlungen schaltete sich am Sonntag auch die Staatsanwaltschaft ein. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung, sagte ein Polizeisprecher.

Nach ersten Ermittlungen fiel ein 1,0 Meter mal 1,5 Meter großer und 280 Kilogramm schwerer Marmor-Grabstein auf das Kind. Ein Notarzt versuchte sofort, die Vierjährige wiederzuleben. Das Mädchen starb eine Stunde später im Krankenhaus.

Die Mutter und die Großmutter stünden unter Schock und seien nicht vernehmungsfähig, sagte der Sprecher. Warum sie den Steinmetz aufgesucht hatten, und warum der Grabstein umstürzte, sei nicht geklärt. Die Kriminalpolizei ermittele.

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