zur Navigation springen

Track Cayling Team MV/SSC : Kilometerbolzen am Kap

vom

Nach intensiven Einheiten im Kraftraum heißt es für die Schweriner Bahnrad-Asse Stefan Nimke und Tobias Wächter wieder Kilometerbolzen. Und das nicht in Mecklenburg, sondern in Südafrika.

svz.de von
erstellt am 07.Jan.2011 | 11:01 Uhr

Am Sonntag machen sich die beiden von Hamburg per Flug via München nach Kapstadt auf den Weg. Bis zum 28. Januar werden sie sich dort mit ihren Nationalmannschaftskollegen Carsten Bergemann (Dresden), Maximilian Levy (Cottbus), Robert Förstemann (Gera), Kristina Vogel (Erfurt) und Miriam Welte (Kaiserslautern/Track Cyling Team MV) unter Anleitung von Bundestrainer Detlef Uibel auf die kommenden Höhepunkte der Bahnrad-Saison vorbereiten. Und das sind der letzte von vier Weltcups vom 18. bis 20. Februar in Manchester sowie die Weltmeisterschaft im niederländischen Apeldoorn vom 23. bis 27. März.

Nach zehnstündigem Flug von München nach Kapstadt werden sie im sonnigen Südafrika landen. "Dort steht dann erst einmal eineinhalb Wochen intensives Straßentraining auf dem Programm. Wir werden täglich den Umfang steigern, fangen mit 80 Kilometern an, am Ende werden es bis zu 130 am Tag sein", erklärte Tobias Wächter, der das zweite Mal mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) in dieses Trainingslager fährt. Sein Schweriner Teamkollege Nimke kann mittlerweile schon gar nicht mehr zählen, wie oft er Anfang eines Jahres dort hinfliegt. "Sieben, acht Mal werden es wohl sein." Dort erwarten die Sportler Temperaturen um 30, 40 Grad. "Wir werden schon um 7.30 Uhr mit dem Training beginnen. Die langen Straßeneinheiten sind eigentlich nicht so mein Ding. Aber schon im vergangenen Jahr haben sie mir gemeinsam mit Stefan dann doch viel Spaß gemacht", sagt Wächter. Der 22-jährige Sportsoldat wird mit dem BDR-Tross wieder in Bungalows in den Weinbergen von Kapstadt untergebracht sein. Da ist dann Selbstversorgung angesagt. Für das leibliche Wohl ist Physiotherapeutin Anke Budow zuständig. "Wir werden sicher wieder das ein oder andere Mal essen gehen, damit wir ein bisschen Abwechslung bekommen", so der dreifache deutsche Meister Wächter, der für dieses Jahr sehr ehrgeizige Ziele hat.

"Ich will mich für die WM qualifizieren und das sowohl im Sprint als auch im Teamsprint." Dafür muss er schon beim Weltcup in Manchester ein sehr gutes Resultat erzielen. Denn die Konkurrenz in Deutschland ist groß für den U23-Europameister im Sprint und Teamsprint. Auf seiner Position zwei muss er sich mit keinem Geringeren als Weltmeister Levy auseinandersetzen, der mit Förste mann als Anfahrer und Nimke auf der Drei vor Jahresfrist den WM-Titel holte. Für Nimke kann es bei den Welttitelkämpfen nur eines geben: Im Teamsprint wieder aufs Podest zu fahren…

Wächter wird in Kapstadt dann an den letzten Tagen mit dem B ahntraining beginnen. "Ich nicht, da ich Ende Januar im Sprintercup beim Berliner Sechstage-Rennen starte. Das sind dann meine Bahneinheiten. Ich komme schon zwei Tage früher aus Kapstadt zurück", so Nimke, der erst einmal Kilometer auf der Straße machen muss. "Weil wir hier ja in den letzten Wochen überhaupt nicht auf der Straße trainieren konnten, müssen wir in Südafrika aufpassen, dass wir nicht am Anfang überdrehen. Wir machen ja sozusagen einen Kaltstart auf der Straße."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen