Metelsdorf : Keine weiteren Panzerminen gefunden

Die norwegischen Wasserbausteine (im Hintergrund) wurden am Donnerstag von der Firma Brüsewitz aus Neukloster  als Abschluss der Unferbefestigung beim Wallensteingraben verlegt. Zudem stehen bereits die Fundamente für die Widerläger der neuen Brücke. Foto: Roland Güttler
Die norwegischen Wasserbausteine (im Hintergrund) wurden am Donnerstag von der Firma Brüsewitz aus Neukloster als Abschluss der Unferbefestigung beim Wallensteingraben verlegt. Zudem stehen bereits die Fundamente für die Widerläger der neuen Brücke. Foto: Roland Güttler

Grünes Licht vom Schweriner Munitionsbergungsdienst: Die Spezialisten haben beim Brückenneubau am Wallensteingraben in Metelsdorf keine weiteren Panzerminen der deutschen Wehrmacht gefunden.

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04. Mai 2013, 11:47 Uhr

Grünes Licht vom Schweriner Munitionsbergungsdienst: Die Spezialisten haben beim Brückenneubau am Wallensteingraben in Metelsdorf keine weiteren Panzerminen der deutschen Wehrmacht aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges gefunden.

Am 3. April hatten René Brüsewitz von der gleichnamigen Baufirma aus Neukloster sowie sein Kollege Bernd Rekittke - wie berichtet - bei Baggerarbeiten drei Panzerminen auf der zu Karow gehörenden Brückenzufahrt freigelegt. "Da war ein Griff dran, ich habe das erste Ding einfach an die Seite gelegt", sagte der Firmenchef seinerzeit gegenüber SVZ. Und da im Normalfall solche Panzerminen zu neunt verlegt wurden, ging man auf Nummer sicher. Zur Erkundung durch die beauftragte Spezialfirma musste der asphaltierte Fahrradweg auf einer Länge von 20 bzw. 10 Metern abgetragen werden.

Am Donnerstag nahmen René Brüsewitz und ein Kollege Ufersicherungs-Maßnahmen vor. "Wir haben die Böschung wieder hergestellt, Geo textil untergelegt. Darauf kamen dann norwegische Wasserbausteine. Aber danach haben wir die Arbeit wieder abgebrochen", erklärt der Neuklosteraner.

Von Eckhard Rohde, dem Leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen, war zu erfahren: "Die Arbeiten ruhen bis 1. Juni. Wir haben zusätzliche Fördermittel beim Innenministerium im Rahmen der Sonderbedarfszuweisung beantragt." Dies sei nach dem Panzerminenfund, so Rohde, "ein klassischer Fall".

Der Brückenneubau über den Wallensteingraben erfolgt zu 75 Prozent im "Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes". Der Rest sind Mittel der Gemeinde.

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