Keine Extra-Auflagen für Festival „Fusion“

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28. Juli 2010, 12:02 Uhr

Eines der größten Szene- und Kulturfestivals in Norddeutschland - das „Fusion“ in Lärz (Müritzkreis) - soll auch nach dem Unglück bei der Loveparade weiter auf dem alten Flugplatzgelände stattfinden dürfen. „Das ist von Teilnehmerzahlen und Geländegröße nicht vergleichbar mit den Gegebenheiten in Duisburg“, sagte eine Sprecherin des Landkreises Müritz am Mittwoch in Waren. Jährlich Ende Juni strömen rund 60 000 junge Menschen aus ganz Europa auf das mit Flugzeughangars bestückte Gelände des Vereins Kulturkosmos südlich der Müritz, etwa 120 Kilometer nördlich Berlins.
Man achte beispielsweise darauf, dass trotz Staus immer Rettungswege freigehalten und Behandlungsplätze vorbereitet werden.

Beim jüngsten Fest vor vier Wochen seien 2600 Mal Patienten behandelt worden. Im Internet hätte die Veranstalter bereits darauf hingewiesen, dass alles ausgebucht sei, obwohl noch Wiesen dazu gepachtet waren, sagte die Sprecherin.
Die Genehmigung werde aber immer nur jährlich erteilt. Drei Monate im Vorfeld werde man sich 2011 wieder mit dem Veranstalter und dem zuständigen Amt Röbel-Land treffen, um Auflagen abzustimmen. Bei der Anreise über die B 198 kommt es regelmäßig zu Staus. Dies sei aber „kein großes Gefahrenpotenzial“. Zuletzt waren auch 31 unter Drogeneinfluss stehende Autofahrer aus dem Verkehr gezogen worden.

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