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Nun Standort in Niendorf : Kein Mobilfunkmast in Glaisin

vom

Die Silhouette der Ortschaft Glaisin wird sich nicht verändern. Der Telekommunikations-anbieter O2 hat beschlossen, an diesem Standort keinen Mobilfunkmast zu errichten.

svz.de von
erstellt am 21.Jan.2011 | 10:48 Uhr

"Wir haben von diesem Standort Abstand genommen", sagt ein Unternehmenssprecher. Der Telekommunikationsanbieter habe, so der Sprecher, nur wenige Kilometer von Glaisin entfernt mit Niendorf einen neuen Standort gefunden.

"Das ist ja super", zeigt sich Karl-Heinz Wilke mit dieser Entwicklung zufrieden. "Es hat sich gezeigt, dass man mit Initiative und Willenskraft doch einiges erreichen kann. Hätten wir nicht protestiert, würde der Mast auf jeden Fall schon längst hier stehen", ist sich Wilke sicher. Wilke gehörte zu den rund 30 Glaisinern, die 2008 eine Bürgerinitiative gegen den Bau des 46 Meter hohen Betonmastes gegründet hatten. Viele Glaisiner befürchteten, dass ein Mobilfunkmast das Dorfbild zerstören würde und zudem die Gesundheit der Bewohner gefährden könnte. Während des Protestes hingen viele Monate lang mehrere Dutzend Plakate im Ort, auf denen Glaisiner ihren Protest öffentlich zur Schau stellten. Noch existiert die Bürgerinitiative, "doch wenn der Mast jetzt doch nicht kommt, dann können wir sie ja auflösen", sagt Wilke, der in dem Ort wohnt, der 1998 im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" eine Goldplakette bekam.

In Niendorf sind derzeit die Arbeiten an einem Mobilfunkmast im Gange. Das Fundament ist bereits vor Wochen gelegt worden, am 1. Februar soll der Schleuderbetonmast aufgestellt werden. Mit dem Bau des Funkmastes will das Unternehmen O 2 nach eigenen Angaben die Telekommunikationsinfrastruktur ausbauen und Versorgungslücken schließen.

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