Landeshauptstadt steht gut da im Deutschlandvergleich : Kaum Wasserverlust im Schweriner Netz

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Ein Leck in der Leitung, undichte Anschlüsse, marode Verbindungen - im Trinkwassernetz ist etwas Wasserverlust eigentlich normal. In der Landeshauptstadt konnte dieser aber stetig gesenkt werden.

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01. Februar 2011, 11:29 Uhr

Ein Leck in der Leitung, undichte Anschlüsse oder marode Verbindungen - im unterirdischen Trinkwassernetz ist etwas Wasserverlust eigentlich normal. In der Landeshauptstadt konnte dieser dank rechtzeitiger und umfangreicher Investitionen sowie einer permanenten Überwachung des 350 Kilometer langen Leitungssystems aber stetig gesenkt werden. "Wir haben in Schwerin eine Verlustquote von vier Prozent", berichtet Holger Fricke, Geschäftsführer der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs-Gesellschaft Schwerin (WAG). Zum Vergleich: Im 5500 Kilometer langen Leitungsnetz der Hamburger Wasserversorgung gehen beispielsweise fünf Prozent des Wassers durch Leckagen verloren, deutschlandweit liegt die Verlustquote bei etwa acht Prozent.

99 Prozent der Deutschen, mehr als 81 Millionen Menschen, beziehen ihr Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz. Ob Industrie oder private Nutzer - pro Jahr wird dabei nur etwa ein Viertel der sich stetig erneuernden Wasserressourcen genutzt. Dennoch sinkt der Trinkwasserverbrauch in Deutschland stetig. Der durchschnittliche Haushaltswasserverbrauch liegt zurzeit bei rund 127 Liter pro Einwohner und Tag. Deutschland hat damit unter den Industrieländern mit den niedrigsten Wasserverbrauch. Schwerin spart noch mehr. Laut Holger Fricke liegt der Tagesverbrauch hier bei 96 Liter pro Tag und Einwohner. Zum Vergleich: In den USA liegt der Wert bei 295 Liter, in Österreich bei 160. tiwe

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