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Sternberger Tierschützer : Kater Schnuppi geht in keine Falle

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"Es ist Arbeit ohne Ende", beschreibt Cieslak, Leiterin der Sternberger Tierschutzgruppe, die Bemühungen gegen das Elend. Seit letztem Jahr kümmern sich Tierschützer um eine Kolonie wild lebende Katzen.

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erstellt am 31.Jan.2011 | 10:47 Uhr

"Es ist Arbeit ohne Ende", beschreibt Antje Cieslak, Leiterin der Sternberger Tierschutzgruppe, die Bemühungen gegen das Katzenelend.

Seit dem vergangenen Jahr kümmern sich die Tierschützer um eine Kolonie wild lebende Katzen in der Seestraße. Elf Katzen werden gefüttert, gepflegt, gesundheitlich betreut und sind bis auf zwei Kater auch kastriert. Die gingen bisher in keine Falle und ließen sich nicht blicken, als ein Tierarzt mit dem Betäubungsgewehr auf sie wartete.

Den einen nennen die Tierschützer Schnuppi. "Er hatte schon Schnupfen, als ich ihn kennen lernte", berichtet Antje Cieslak. "Manchmal war es sehr schlimm, so dass die Unterlider seiner Augen zu zerfallen schienen. Wir gaben ihm mehrmals Antibiotika, dann besserte es sich jedes Mal ein wenig." Schnuppi habe aber aber einen gesegneten Appetit. Er habe enormen Lebensmut und Lebenslust. Auch wenn Schnuppi ihnen ein Streich spielt, planen die Sternberger Tierschützer für dieses Jahr die Kastrierung weitere wild lebender Katzen. Sie wollen sich insbesondere auf Kolonien in der Luckower Straße und hinter dem Bahnhof konzentrieren. Hier leben vermutlich sechs bis sieben Katzen, die eingefangen, kastriert und wieder ausgesetzt werden müssen. Es gibt Hinweise auf weitere Kolonien, beispielsweise am Kugelberg. "Wir werden das nach und nach abarbeiten", so Antje Cieslak.

"Wir können froh sein, dass wir mehr Mitglieder bekommen haben, die sich engagieren", sagt sie. Dazu gehört z. B. Heinz Ernst. Ohne Spenden von Geld und Futter wäre die Arbeit der Tierschützer nicht möglich. Unterstützung erhielten sie beispielsweise von den Familien Möckelmann aus Kukuk, Seidenberg aus Zahrensdorf und Liese aus Golchen.

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