20. Bläsertreffen in die Hagenower Bekow : Jubiläumsfest unter dem Buchendom

Dr. Otto Ohnedorfer (l.) dirigierte gestern Vormittag das gemeinsame Eröffnungsblasen alle teilnehmenden Gruppen. Dieter Hirschmann
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Dr. Otto Ohnedorfer (l.) dirigierte gestern Vormittag das gemeinsame Eröffnungsblasen alle teilnehmenden Gruppen. Dieter Hirschmann

Das jährliche Bläsertreffen in der Bekow hat sich mit den Jahren zu einem Besuchermagnet entwickelt, erinnert sich der Gründungsvater, Dr. Ohnedorfer, im Gespräch.

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02. Mai 2011, 10:07 Uhr

"Vor zwei Jahrzehnten aus der Idee geboren, ein Fest für die Bodeneigentümer zu machen hat sich das jährliche Bläsertreffen in der Bekow bis heute zu einem Besuchermagnet entwickelt" erinnert sich der Gründungsvater des Treffens, Dr. Otto Ohnedorfer im Gespräch mit SVZ. Der damalige Kreisjägermeister Rüdiger Kerber aus Vellahn und seine Frau, daran werden sich bestimmt noch einige erinnern, haben das Treffen mit vorbereitet. Horst Stieg, seinerzeit Bürgermeister in Hagenow, unterstützte das Ansinnen der Jäger damals auch sehr persönlich. Er trat mit seiner Familienband auf. Gestern, nach 20 Jahren, war Horst Stieg wieder mit dabei, dieses Mal mit seiner Drei-Generationen-Band, die den bunten Reigen des Bläsertreffens eröffnete. Waren es zu Beginn nur wenige Gruppen, die in der Bekow auftraten, hat sich die Veranstaltung am 1. Mai in Hagenower inzwischen zu einem anerkannten Bläsertreffen der Gruppen aus dem norddeutschen Raum entwickelt. Gestern hatten sich 14 Jagdhornbläsergruppen angesagt (siehe Info-Kasten unten). Von den Organisatoren aus der Kreisjägerschaft, von der Kommune und von der Konsum-Genossenschaft, waren im Vorfeld alle möglichen Eventualitäten besprochen worden. Neu in diesem Jahr war das morgendliche Blasen zum Wecken der Hagenower und der Kutschen-Shuttle vom Rathausplatz in die Bekow und zurück. Hagenows Bürgermeisterin Gisela Schwarz wünschte den Besuchern einen angenehmen Tag in der Bekow, den viele offensichtlich sehr genossen. Bereits in der Früh gegen 9 Uhr rückten die ersten Fans des jagdlichen Brauchtums mit ihren Sitzkissen an, um sich einen guten Platz vor der Bühne zu sichern.

Der Vorsitzende des Kreisjagsverbandes, Wilfried Röpert, zeigte sich, angesichts der vielen Menschen, die auch in diesem Jahr den Weg in die Bekow fanden, erfreut. Ein besonderer Gruß ging an die Bläser aus dem polnischen Tuchola, die wie in jedem Jahr ihr Können öffentlich unter Beweis stellten.

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