Istanbul: Buspassagier mit Bombe am Körper

Mit Sprengstoff gefüllte Pakete an Bord von Frachtflugzeugen mit Ziel USA haben die Sicherheitsbehörden weltweit in Alarmbereitschaft versetzt.  PETN, auch Pentrit oder Nitropenta genannt, kann sehr schwere Detonationen erzeugen. Ausgelöst wird die Explosion durch einen Zünder oder durch große Hitze. In einem in Dubai gefunden Paket befand sich ein Computerdrucker, dessen Tintenpatrone (Foto)  PETN und Blei enthielten. Der Sprengsatz wurde   mit einem Stromkreis versehen, der mit einer im Drucker versteckten Handykarte verbunden war. Foto: dpa
Mit Sprengstoff gefüllte Pakete an Bord von Frachtflugzeugen mit Ziel USA haben die Sicherheitsbehörden weltweit in Alarmbereitschaft versetzt. PETN, auch Pentrit oder Nitropenta genannt, kann sehr schwere Detonationen erzeugen. Ausgelöst wird die Explosion durch einen Zünder oder durch große Hitze. In einem in Dubai gefunden Paket befand sich ein Computerdrucker, dessen Tintenpatrone (Foto) PETN und Blei enthielten. Der Sprengsatz wurde mit einem Stromkreis versehen, der mit einer im Drucker versteckten Handykarte verbunden war. Foto: dpa

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01. November 2010, 11:55 Uhr

Istanbul | Selbstmordanschlag im Zentrum von Istanbul: Ein Attentäter hat sich am Sonntag vor einem Polizeiposten auf dem Taksim-Platz in die Luft gesprengt und 32 Menschen verletzt. Darunter waren auch 17 Passanten. Der Istanbuler Polizeichef sagte, der Angreifer habe vergeblich versucht, mit seiner Bombe am Körper in einen Einsatzbus zu gelangen. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Die Polizei stellte nach dem Anschlag nahe des Tatortes weitere Bomben sicher. Die türkische Polizei ist auf dem Taksim-Platz, der auf der europäischen Seite Istanbuls liegt, praktisch rund um die Uhr stationiert. Der Platz ist bei Touristen ein beliebtes Ziel, wird aber auch immer wieder für politische Demonstrationen genutzt.

Zwei Polizisten unter den Opfern waren schwerverletzt. Nach Polizeiangaben schwebte aber keiner von ihnen in Lebensgefahr. Auf dem Taksim-Platz waren bereits 1999 und 2001 Selbstmordanschläge auf die Polizei verübt worden.

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