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18. Dezember 2017 | 12:07 Uhr

"Irgendwie machtlos"

vom

svz.de von
erstellt am 10.Mai.2010 | 07:08 Uhr

Frankfurt/Main | Für Schiedsrichter Wolfgang Stark war die von massiven Ausschreitungen begleitete Zweitliga-Partie Fortuna Düsseldorf gegen Hansa Rostock "eines der schwierigsten Spiele", sagte der FIFA-Referee aus Ergolding gestern. "Man ist irgendwie machtlos. Es war uns im Vorfeld klar, dass es nicht so einfach wird. Wir mussten dann alle Register ziehen, um das Spiel durchzubekommen."

Die Begegnung stand bereits nach sechs Minuten am Rande eines Abbruchs, weil aus dem Rostocker Fanblock Feuerwerkskörper aufs Feld geworfen wurden. Hansa-Torwart Alexander Walke musste behandelt werden. Nach einer 20-minütigen Unterbrechung entschieden Wolfgang Stark und Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL), den Vergleich fortzusetzen. Kurz vor Schluss musste der Unpartei-ische die Partie erneut unterbrechen, weil in unmittelbarer Nähe seines Assistenten Mike Pickel ein Knaller hochging: "Er hatte nach dem Spiel ein leises Pfeifen im Ohr."

Der 40-jährige Stark, einer der erfahrensten deutschen Schiedsrichter, soll mit Pickel sowie Jan-Hendrik Salver als einer von 24 Unparteiischen zur WM nach Südafrika fahren. Der Weltverband FIFA entscheidet dieser Tage über die endgültige Nominierung.

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