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Bauarbeiten auf dem Landgestüt Redefin : Im Jubiläumsjahr eine neue Halle

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Bautätigkeit ist auf dem Areal des Landgestüts Redefin zu verzeichnen: Die Erdarbeiten als vorbereitende Maßnahmen für den Neubau einer Reithalle und zweier Ställe sind in vollem Gange.

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erstellt am 08.Jul.2011 | 11:49 Uhr

Rege Bautätigkeit ist auf dem Areal des Landgestüts Redefin zu verzeichnen: Die Erdarbeiten als vorbereitende Maßnahmen für den Neubau einer Reithalle und zweier Ställe sind in vollem Gange. Sehr zur Freude von Antje Kerber, der Geschäftsführerin des mecklenburgischen Traditionsunternehmens, denn damit werden sehr gute Bedingungen für die Ausbildung der Reiter und im Fahrsport sowie bei der Unterbringung, Betreuung und Ausbildung der Pferde geschaffen. "So werden im neuen Stall 5 zudem Auslaufflächen, so genannte Paddocks geschaffen, in denen sich die Pferde dann stundenlang frei bewegen können. Damit kommen wir einer Forderung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung nach, die als Zertifierungsstelle für Reitschulen ganz streng darauf achtet. Im letzten Jahr trat eine Verordnung in Kraft, die vorschreibt, dass ein zertifizierter Stall solche Auslaufflächen vorhalten muss", so Antje Kerber.

Die Gesamtkosten für diese gewaltige Baumaßnahme liegen bei rund 3,1 Millionen Euro und diese werden durch das Land komplett übernommen. "Vorweg mussten wir als Gestüt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für jeden Betriebszweig vorlegen, vom Finanzministerium wurden die Unterlagen geprüft und erst dann wurden die Mittel bewilligt", erklärt Antje Kerber, die sich mit ihrer Belegschaft natürlich freut, dass dieses Vorhaben nun im 200. Jahr des Bestehens des Landgestüts umgesetzt werden kann. Damit ist allerdings der Sanierungsbedarf im Gestüt noch nicht gedeckt, weitere denkmalgeschützte Gebäude müssten überholt werden. "Im nächsten Jahr steht als Vorhaben die Erneuerung des großes Hauses an. Im unteren Bereich soll ein Seminarzentrum mit Räumen und einem Festsaal entstehen, der für Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen und andere Feiern auch gemietet werden kann. Im oberen Bereich wäre die Einrichtung von zusätzlichen Gästezimmern vorstellbar. Wir wollen diesen Bereich erweitern, weil es wirtschaftlich lukrativ ist." Im Moment befindet sich dieses Projekt in der Planungsphase, der Holzgutachter war bereits da, Bodenschürfungen sind schon abgeschlossen.

Zwei weitere Objekte stehen noch ganz obenan: Der Neubau der Strohscheune - die ehemalige wurde durch Brandstiftung völlig zerstört - soll noch 2011 in Angriff genommen werden. Auch die alte Reithalle, seit Februar wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt, ist ein dringendes Bauprojekt.

Gelder für diese Aufgabe sind schon da, finanziert werden solche Maßnahmen, die sich auf die Erhaltung denkmalgeschützter Bauwerke beziehen, mit Mitteln aus dem Programm "Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes".

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