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24. November 2017 | 14:01 Uhr

Im Flieger zu Pippi Langstrumpf?

vom

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2010 | 07:01 Uhr

Schwerin/Rostock | Eine "Pippi-Langstrumpf"-Fluglinie könnte künftig die Regionen rund um die südliche Ostsee näher zueinander bringen. Ist das südschwedische Smaland bisher nur mit vielstündigen Fähr- und Autofahrten zu erreichen, hätte die Heimat der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren mittels neuer Verbindungen die Chance, zum Kurzurlaubsziel zu werden. Auch für die Wirtschaft könnten direkte Flüge zwischen Regionalflughäfen wie Rostock-Laage, Växjö in Smaland, Klaipeda in Litauen oder Danzig in Polen attraktiv sein. Im Rahmen eines EU-Großprogramms, für das diese Woche zehn Projekte genehmigt wurden, wird untersucht, welche Fluglinien sich lohnen.

Als ein Ziel sind Verbindungen zu den Flughäfen Smaland und Klaipeda formuliert, wie gestern aus einer Mitteilung von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) hervorgeht. Betreut wird das Projekt durch die Wirtschaftsfördergesellschaft Rostock Business. Insgesamt hat das EU-Entscheidungsgremium in dieser Woche im litauischen Palanga zehn von 24 eingereichten Projekten befürwortet. Dafür wurden 11,7 Millionen Euro bewilligt, davon fließen 3,8 Millionen an Projektpartner in MV.

In den Vorhaben, die Mecklenburg-Vorpommern führt, geht auch um neue Ideen für den Deichbau. Partner in Rostock und in Polen sollen Technologien entwickeln, mit denen Baggergut und andere Abfälle für den Deichbau genutzt werden können. Die Fachhochschule Stralsund will für das Ozeaneum sowie Meeresmuseen in Polen, Litauen und Russland einen länderübergreifenden Besucherführer entwickeln. Im vierten Projekt geht es um ein digitales Informationssystem für Fährpassagiere, ein weiteres Vorhaben betrifft die Wiederbelebung des Jakobswegs im baltischen Raum.

In der Förderperiode 2007 bis 2013 schüttet die EU im Programm "Region Südliche Ostsee" 60,7 Millionen Euro für Projekte aus.

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