Im Durchschnitt 14 610 Euro für jeden

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11. August 2009, 09:26 Uhr

Schwerin (ddp) • Die Einwohner des Kreises Uecker-Randow haben im Landesdurchschnitt das geringste verfügbare Einkommen. Pro Kopf standen 2007 dort 13 406 Euro für Konsum und Sparen zur Verfügung. Das entsprach knapp 92 Prozent des Landes- und etwa 73 Prozent des Bundesdurchschnitts, wie das Statistische Amt gestern in Schwerin mitteilte. Ähnlich schmal war das Haushaltsbudget in Ostvorpommern mit 13 694 Euro je Einwohner. Beide Kreise belegten auch in den Vorjahren die hinteren Plätze. Der Landkreis Güstrow landet mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 14 253 Euro im Mittelfeld. Die Einwohner von Mecklenburg-Strelitz besaßen laut Statistik mit jeweils 16 055 Euro das höchste verfügbare Einkommen. Es erreichte fast 110 Prozent vom Durchschnittsniveau des Landes und knapp 87,2 Prozent vom gesamtdeutschen Mittel.

Unter den sechs kreisfreien Städten standen nur den Bewohnern von Greifswald (14 684 Euro), Schwerin (15 209) und Neubrandenburg (15 223) mehr Geld zur Verfügung als im Durchschnitt des Bundeslandes. Das geringste Einkommen verzeichnete Stralsund mit 14 287 Euro je Einwohner.

Im Ländervergleich verfügten die Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern 2007 über das bundesweit geringste Einkommen. Im Durchschnitt standen jedem Landeskind 14 610 Euro für Konsum und Sparen zur Verfügung. Der Durchschnitt aller Bundesländer lag bei 18 411 Euro. MV erreicht nur knapp 79,4 Prozent dieses Wertes.

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