zur Navigation springen
Übersicht

21. November 2017 | 22:34 Uhr

"Hurrikan" verspricht Sieg

vom

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2010 | 06:04 Uhr

Neubrandenburg | Orkanwarnung für das Jahnsportforum: Das "Hurrikan"-Duell am 30. Januar in der Viertorestadt schlägt bereits Wellen. Weltmeister Sebastian Sylvester gegen Herausforderer Pablo Navascues - die erste Titelverteidigung des Greifswalder Champions elektrisiert die Fans. "Die Halle ist wieder einmal ausverkauft. Diesmal noch schneller als bei den bisherigen drei Sylvester-Kämpfen hier. Sensationell", freut sich Patricia Sattel von Sauerland-Event. "Das setzt mich natürlich wieder stark unter Druck. Schließlich erwarten 5000 Fans erneut einen Sieg. Und den will ich ihnen auch bieten", so Sylvester.

Seit Montag befindet sich der Mittelgewichtler in der heißen Phase der Vorbereitung auf diese erste Titelverteidigung. In der Sportschule Güstrow lässt der IBF-Champion beim Sparring unter den Augen seines Schweriner Trainers Karsten Röwer die Fäuste fliegen. Ein Kroate und ein ebenso schlagstarker Rumäne bringen Sylvester auf Trab. Und, dass es hart zur Sache geht, davon zeugt auch ein Riss an der rechten Augenbraue des Champions. "In Güstrow hatte ich bisher nur unbequeme Sparringspartner gehabt", gibt Sylvester zu. Dennoch ist er gern in der Barlachstadt, wo er sich auch für den WM-Kampf gegen Giovanni Lorenzo fit machte: "Das ist ein gutes Omen. Die Bedingungen in der Sportschule sind sehr gut. Hier kann man sehr konzentriert arbeiten. Das ist vor so einem wichtigen Kampf auch notwendig", so Sylvester bei der gestrigen Pressekonferenz in Neubrandenburg. Trainer Röwer bescheinigt dem Greifswalder viel Disziplin im Trainingsalltag: "Sebastian hat gelernt, dass es hart ist Weltmeister zu werden. Aber, es kostet noch mehr Arbeit den Titel zu verteidigen."

Am 30. Januar soll also der Orkan im Neubrandenburger Jahnsportforum toben, wenn der Spanier Pablo Navascues, der ebenfalls den Kampfnamen "Hurrikan" trägt, nach dem IBF-Gürtel des Greifswalders greift. Röwer hat den Mann von der iberischen Halbinsel genau unter die Lupe genommen. "Navascues darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der sieht zwar manchmal schon in der ersten Runde ein bisschen fertig aus, aber er kommt immer wieder. Das ist ein Stehaufmännchen, das ohne Ansatz seine Schlaghand einsetzt", befindet Röwer. Er hat besonders aufmerksam den Kampf des Spaniers gegen seinen Landsmann Javier Castillejo beobachtet. Der Fight ging remis aus, aber Navascues sah wie der "gefühlte Sieger" aus. Genau dieser Quervergleich gibt Sylvester aber auch Zuversicht: Immerhin war es Castillejo gegen den der Greifswalder sich in Neubrandenburg den EM-Gürtel geholt hatte - ganz spektakulär per K. o.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen