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Sternberg: Mehr als 7000 Fahrzeuge rollen täglich über B 104

: Hohe Hürden für 30-Zone in Sternberg

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Die Chancen auf ein Tempolimit in der Bundesstraße durch Sternberg sind gering. Anwohner fordern wegen des starken Verkehrs eine 30-km/h-Regelung; doch dafür stehen die Hürden sehr hoch.

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erstellt am 12.Apr.2011 | 11:33 Uhr

Die Chancen auf ein Tempolimit in der Bundesstraße durch Sternberg sind offenbar gering. Anwohner fordern wegen des starken Verkehrs eine 30-km/h-Regelung; doch dafür stehen die Hürden sehr hoch. "Das ist nur in Ausnahmefällen möglich", erklärt Julia Hasse, Sprecherin des Verkehrsministeriums. Beantragen müsste dies der Landkreis Parchim. Hasse: "Wir würden diesen Antrag dann prüfen."

Sternbergs Bürgermeister Jochen Quandt will einen solchen Vorstoß unternehmen. Der Landkreis würde prüfen, weiterleiten, gegebenenfalls ein Lärmgutachten in Auftrag geben und Gesetzlichkeiten durchleuchten, erklärt Kreissprecherin Marita Hertel. Noch liege kein Antrag vor.

Reinhard Bruchmann, der am Mecklenburgring eine Pension betreibt, fordert eine 30-Zone. "In Schwerin geht das und hier nicht?", so Bruchmann. Er verweist auf die B104/106 (Lübecker Straße) in der Landeshauptstadt, die unter ähnlichen Umständen eine Verkehrsberuhigung erhalten habe.

Täglich rollen mehr als 7000 Kraftfahrzeuge den Mecklenburgring durch Sternberg entlang, der hier die Bundesstraßen 104 und 192 vereint. Ungefähr zehn Prozent seien Fahrzeuge von mehr als 3,5 Tonnen Gewicht: Lkw und Busse. Dies habe eine Verkehrszählung 2007 ergeben, so Julia Hasse aus dem Ministerium. "Wir gehen davon aus, dass sich die Verkehrszahlen nicht signifikant verändert haben." Eine Zählung von 2010 werde noch ausgewertet.

Eine Umgehungsstraße für Sternberg ist bisher nur Theorie.

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