FC Hansa Rostock: Der Slowake soll für die Durchschlagskraft sorgen : Hoffnungen ruhen auf Mintál

Sonderschichten:  Für einen Platz im Kader in Düsseldorf reichte es für die Rostocker Marek Mintál  (links) und Pavel Koštál noch nicht. Daher absolvierten beide Kicker Sonderschichten, um wieder fit zu werden. Klaus Feuerherm
Sonderschichten: Für einen Platz im Kader in Düsseldorf reichte es für die Rostocker Marek Mintál (links) und Pavel Koštál noch nicht. Daher absolvierten beide Kicker Sonderschichten, um wieder fit zu werden. Klaus Feuerherm

Erneut schön mitgespielt, aber wieder nichts mitgenommen: So fiel das Fazit des Auftritts des FC Hansa bei Fortuna Düsseldorf (0:2) am 11. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga aus.

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23. Oktober 2011, 10:45 Uhr

Rostock | Erneut schön mitgespielt, aber wieder nichts mitgenommen: So fiel das Fazit des Auftritts des FC Hansa bei Fortuna Düsseldorf (0:2) am 11. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga aus. Durch Aachens gestrigen ersten Saisonsieg (3:1 über Ingolstadt) blieben die Rostocker als 15. auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, wenngleich die Mannschaften im Tabellenkeller enger zusammengerückt sind.

Für die Ostseestädter war es bereits der sechste Anlauf ohne Dreier auf fremdem Platz. Bislang stehen zwei Punktgewinne - 1:1 in Dresden und 0:0 in Duisburg - aus den ersten beiden Auswärtspartien zu Buche. Seitdem gab es vier Pleiten in Serie.

Am Freitag kombinierte der FCH bis zum Sechzehner der Gastgeber gefällig. Doch viel dichter kam er dem Gehäuse der Düsseldorfer nicht. "Im Abschluss und vor allem beim letzten Ball fehlt es uns einfach an der nötigen Konzentration. Wir haben die Möglichkeit zum Flanken, ziehen dann aber doch noch mal zurück. Wir müssen die Bälle auch einfach mal in den Strafraum bringen", sagte Rostocks Trainer Peter Vollmann.

Zudem hatten die Han-

seaten vor allem in der Offensive einige "Ausfälle" zu beklagen. "Manchmal hat man keinen so guten Tag, wie man ihn sich eigentlich wünscht. Das war heute bei mir der Fall. Ich denke mal, dass ich deswegen auch so früh ausgewechselt wurde", erklärte Mohammed Lartey, der nach gut einer Stunde durch Youngster Tom Weilandt ersetzt wurde.

Auch Michael Blum, der den verletzten Kapitän Sebastian Pelzer hinten links vertrat, hatte sich für die Rückkehr in seine Geburtsstadt einiges vorgenommen. "Für mich war es eine besondere Partie. Als wir mit dem Mannschaftsbus zum Sta-

dion gefahren sind, habe ich alle Straßen gekannt. Es war wie nach Hause zu kommen. Dennoch wollten wir natürlich unbedingt etwas mitnehmen. Daher sind wir sehr enttäuscht, dass es nicht geklappt hat", sagte der Linksfuß.

Stärkster Rostocker im Rheinland war Keeper Kevin Müller. Obwohl ihn an den beiden Gegentreffern keine Schuld traf, war er nicht zufrieden. "Ich bin da, um Bälle zu halten und der Mannschaft Rückhalt zu geben. Leider konnte ich es zweimal nicht machen", erklärte der Schlussmann.

Im Hinblick auf mehr Offensivspektakel ruhen die Hoffnungen nun auf der Rückkehr von Marek Mintál. Seit zwei Wochen ist der ehemalige Torschützenkönig der Bundesliga (2004/05) sowie 2. Liga (2003/04 und 2008/09) nach seiner Adduktoren- und Bauchmuskelverletzung wieder im Mannschaftstraining. Trotzdem gibt sich der Slowake gewohnt verhalten und bemüht den berühmtesten Satz von Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer: "Schau’n mer mal." Dennoch sollte der 34-Jährige am Freitag im Heimspiel gegen Energie Cottbus sein Comeback geben.

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