Hintergrund: Büdnerei

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05. Juli 2010, 08:40 Uhr

Eine Büdnerei war in Mecklenburg ein kleines ländliches Anwesen. Der Beruf des Büdners war 1753 von Herzog Christian Ludwig II. per Dekret eingeführt worden. Anlass war die zunehmende Landflucht in Städte bzw. ins Ausland. Dies betraf insbesondere nicht erbberechtigte Kinder von Bauern. Den Büdnern wurde etwa ein Hektar Acker und Weiderecht für wenige Tiere verpachtet. Im 19. Jahrhundert hatte eine Büdnerei rund fünf Hektar Land und war faktisch ein kleiner Bauernhof.
Oft wurden Büdnereien an den Ausfallwegen eines Dorfes angelegt, während die Bauernhöfe im Kern des Dorfes lagen.
Im Hauptgebäude einer Büdnerei lebten Menschen und Tiere, meist Kühe und Schweine, unter einem Dach. Erst später wurden auch separate Ställe auf den Höfen errichtet.
Quelle: Wikipedia

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