SV Sandhausen - FC Hansa Rostock : Heute ohne Fans selbst für Stimmung sorgen

Peter Schyrba will mit dem FC Hansa heute in Sandhausen selbst für Stimmung auf dem Platz sorgen, damit die Fans, die zu Hause bleiben mussten, etwas zu feiern haben. Georg Scharrnweber
Peter Schyrba will mit dem FC Hansa heute in Sandhausen selbst für Stimmung auf dem Platz sorgen, damit die Fans, die zu Hause bleiben mussten, etwas zu feiern haben. Georg Scharrnweber

Fußball-Drittligist Hansa Rostock will heute Abend vorlegen. Die Ostseestädter sind zum Auftakt der 15. Runde um 19 Uhr im Hardtwald-Stadion beim SV Sandhausen zu Gast - jedoch ohne Fans.

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05. November 2010, 09:24 Uhr

Rostock | Fußball-Drittligist Hansa Rostock will heute Abend vorlegen. Die Ostseestädter sind zum Auftakt der 15. Runde um 19 Uhr im Hardtwald-Stadion beim SV Sandhausen zu Gast - jedoch ohne Fans.

"Natürlich ist es schade. Der Support in den vergangenen Auswärtspartien war überragend. Fast überall hatten wir trotzdem ein Heimspiel. Aber wir sind Profis, müssen damit klarkommen und eben auf dem Platz selbst für Stimmung sorgen", so Rostocks Peter Schyrba.

Die Vorzeichen des Vergleichs Tabellen-17. gegen Spitzenreiter scheinen klar, doch so einfach ist es diesmal nicht. Immerhin verfügt der Kader von Sandhausen über eine Vielzahl gestandener Kicker. Neun Spieler haben sogar Erstliga-Einsätze auf ihrem Konto. Allein Roberto Pinto bringt es auf deren 129 für den VfB Stuttgart, Hertha BSC Berlin und Arminia Bielefeld. Doch auch Sreto Ristic (47mal für den VfB) sowie der ehemalige Hanseat Regis Dorn (52mal für Freiburg und Rostock) verfügen über eine Menge Erfahrung im deutschen Oberhaus. "Das ist eine sehr gute Mannschaft, die mit einigen tollen Namen gespickt ist. Sicherlich sind sie von der Qualität her höher einzuschätzen als sie im Moment dastehen. Aber wir müssen auf uns schauen, unser Spiel durchziehen. Das hat uns bislang stark gemacht", erklärt Hansas Rechtsverteidiger, der in der abgelaufenen Saison mit Holstein Kiel zu einem 1:1 in Sandhausen kam. Geht es nach dem 30-Jährigen, wäre ein Unentschieden diesmal zu wenig. "Wir wollen versuchen, unsere Chance zu nutzen, und die Konkurrenz mit einem Sieg unter Druck setzen, gleichzeitig aber unsere Spitzenposition verteidigen", sagt Schyrba.

Das passende Rezept, damit dies auch gelingt, hat FCH-Trainer Peter Vollmann in der Tasche: "Wir alle müssen an dem einen Sch...-Strang ziehen. Daran hängt die ganze Situation, nur damit können wir sie lösen."

Zudem wünscht sich der Coach mehr Disziplin. "Erst gilt es gegen den Ball und dann mit ihm zu agieren. In den vergangenen Partien haben wir diese Dinge zu sehr vermischt. Jetzt sollten wir sie nacheinander abarbeiten, damit wir unsere große Stärke, die Elemente mit Ball, in den Ring werfen können", so Vollmann.

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