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Schwerin: Spiel um 18 Uhr am Lambrechtsgrund : Heute gilt´s für SSC-Damen

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Der Kracher im Viertelfinal-Rückspiel im europäischen Challenge Cup wird heute am Lambrechtsgrund zwischen den Volleyballerinnen des SSC und Lokomotive Baku zu einer spannenden Angelegenheit.

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2011 | 11:48 Uhr

Es ist alles angerichtet für den Kracher im Viertelfinal-Rückspiel im europäischen Challenge Cup. Und der wird heute um 18 Uhr in der Arena am Lam brechtsgrund zwischen den Volleyballerinnen des Schweriner SC und Lokomotive Baku zu einer spannenden Angelegenheit.

"Für solche Spiele trainieren wir. Jede weiß um die Wichtigkeit dieser Partie. Wir haben eine riesige Chance, ins Halbfinale einzuziehen", sagt Schwerins Coach Tore Aleksandersen. Dazu müssen die Gastgeberinnen, die das Hinspiel vor einer Woche mit 0:3 verloren hatten, erst einmal gewinnen, um nach Siegen auszugleichen. Nach einer Pause (bis zu 30 Minuten) entscheidet dann der Golden Set über das Weiterkommen. So sollten sich die Volleyball-Fans heute auf eine abendfüllende Veranstaltung einstellen. Die Mannschaft rechnet mit einer proppenvollen Halle. Im Vorverkauf gingen bis gestern Mittag schon über 800 Tickets weg - soviel wie noch nie für die Arena!

Die SSC-Spielerinnen sind hochmotiviert und wollen unbedingt den Golden Set erreichen. Besonders auf diese Situation hat der Trainer sein Team aber nicht vorbereitet. "Das werden wir dann sehen. Wir müssen ja abwarten, wie lang die Pause wirklich ist. Das passiert in Abstimmung beider Teams und des Supervisors. Aber wir haben ja in unserer Umkleidekabine alles zur Verfügung", so der Norweger, der wieder taktische Maßnahmen ausgetüftelt hat. Nur müssen die Spielerinnen sie diesmal umsetzen sowie durchziehen, und nicht wie in Baku, wo man ab Mitte der Partie den Faden verloren hatte.

"Wir müssen aufs Feld gehen und Spaß haben. Für viele von unseren Spielerinnen ist es auch eine riesige Herausforderung zu sehen, auf welchem Level sie gegen Weltklasse-Spielerinnen spielen können." Da meint Tore Aleksandersen in erster Linie Nancy Metcalf. Die Amerikanerin stand über zehn Jahre im Aufgebot der USA und stellte die SSC-Damen mit 20 Punkten im Hinspiel vor einige Probleme.

Aber die Schwerinerinnen sind sich sicher, dass "wir gewinnen können. Baku ist zwar gut, aber nicht übermächtig. Wir müssen nur in allen Bereichen genauer spielen", sagt Kapitän Julia Retzlaff. Und Außenangreiferin Mira Topic zeigt sich optimistisch: "Wir kennen jetzt die Mannschaft und können uns darauf einstellen." Allerdings gilt das auch für Baku mit seinen zehn Ausländerinnen.

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