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Neu Lübtheen: Proben begannen mit gemeinsamer Lesung : Heißer Start für Lübtheener Kulturkate

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Essen verbindet, Grillen sowieso - doch das hat die Truppe der Kulturkate gar nicht nötig. Der Zusammenhalt der Freilufttheatler unter der bewährten Fuchtel von Volkert Matzen ist auch so schon groß.

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erstellt am 30.Jun.2011 | 11:40 Uhr

Essen verbindet, Grillen sowieso - doch das hat die Truppe der Kulturkate gar nicht nötig. Der Zusammenhalt der Freilufttheatler unter der bewährten Fuchtel von Volkert Matzen ist auch so schon groß. Und das Ensemble der Schauspielfreunde hat sich in dieser Woche gemeinsam mit allen Unterstützern und Kleindarstellern bei brütender Hitze zusammengefunden, um in die tatsächliche Probenarbeit zu starten.

Liliom - eine Vorstadtlegende von Franz Molnar wird in diesem Jahr gegeben, es ist bereits des neunte Stück, das auf die Naturbühne in Neu Lübtheen gezaubert wird. Wieder mit viel Fleiß, viel Liebe zum Detail und bei aller Volksverbundenheit auch mit einigem künstlerischen Anspruch.

"Liliom ist ein Taugenichts, ein Faulpelz und ein Raufbold. Um so mehr lieben ihn die Frauen. Und so floriert Frau Muskats Karussellbetrieb, bei dem Liliom als Ausrufer tätig ist. Als er mit dem Dienstmädchen Jule zusammenzieht, verliert er seine Stelle und gerät auf die schiefe Bahn. Liliom ist ein anrührendes, mitreißendes Theaterstück mit viel Witz und Wärme, angesiedelt im Jahrmarktsmilieu der 1930er Jahre", so steht es auf der Internetseite der Kulturkate und mehr soll zunächst auch nicht verraten werden. Wer die Arbeit der Kate jedoch aus den vergangenen Jahren kennt, der weiß, dass es wieder heftig, lebendig und zum Teil auch deftig zugehen wird. Volkstheater, ein Stück, dargeboten auf dem Land eben.

Und die Trauben hängen hoch nach den Erfolgen des vergangenen Jahres, das alle bis dato erreichten Erfolge in den Schatten stellt. Die Zeichen des neuen Selbstbewusstseins sind bereits beim Aufbau zu entdecken, die Zahl der verfügbaren Sitzplätze ist schon wieder auf mehr als 340 pro Vorstellung erhöht worden. Dabei hatte es im vergangenen Jahr bei "Ende der Schonzeit" schon beeindruckende Zuschauerzahlen gegeben. Zu den Vorstellungen kamen etwas mehr als 2500 Zuschauern bei allen Vorstellungen. Damit war man um 400 Zuschauer besser als noch 2009. Ob es dieses Jahr wieder so erfolgreich wird, ist wie immer nicht zu kalkulieren, wegen des Wetters. Das bleibt dann auch die einzige Unbekannte dieses Sommers, obwohl eigentlich nur Dauerregen die Vorstellungen empfindlich stören kann. Ein Großteil der Zuschauer kommt schon jedes Jahr und lässt sich auch von einem Schauer kaum abhalten.

Dabei geht die Theatergruppe auch preisgekrönt in die Sommersaison, der Landkreis hat die Kate mit dem Ludwig-Reinhard-Kulturpreis ausgezeichnet. "Wir bedanken uns bei allen die verrückt genug waren, sich für die Idee, Theater auf den Acker zu bringen, begeistern konnten. Ohne Euch/Sie wären wir schon lange kläglich gescheitert!", heißt es dazu von den Kulturschaffenden als Dankeschön.

Premiere des Stückes ist am Sonnabend, dem 23. Juli, weitere Vorstellungen sind am 22. Juli (Voraufführung), 29. und 30. Juli, 5. August, 6., 12., 13., 19. und 20. August. Vorstellungsbeginn ist jeweils 20.30 Uhr. Einlass, Rummel und Gastronomie ab 18 Uhr. Karten gibt es im Internet unter www. Kulturkate.de und www.tixoo.net.

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