Haschisch auf der Mülldeponie

Auf den Gelände der ehemaligen Mülldeponie in Schelfwerder haben Polizeibeamte drei Hanfpflanzen gefunden. Wer sich die Haschisch-Plantage angelegt hat, konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Ingo Renk, Leiter des Schweriner Polizeireviers, bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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10. Oktober 2008, 06:22 Uhr

Schwerin - Bei einer gemeinsamen Kontrolle mit dem Revierförster wurden die Beamten fündig:
Auf der ehemaligen Mülldeponie in Schelfwerder entdeckten Polizisten drei Hanfpflanzen. Dass sich die Pflanzen von selbst ausgesät haben, davon geht Schwerins Revierleiter Ingo Renk nicht aus.
„Das Beet mit den drei Gewächsen, war klar abgegrenzt. Hier hat sich jemand eine
Haschisch-Plantage für den Hausgebrauch angelegt.“ Hinweise nehme der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 03 85-20 70 22 22 entgegen.

Rätsel gibt der Polizei weiterhin ein Fall auf, der sich in der Nähe einer Kaufhalle in der Hamburger Allee ereignet hat: Auf offener Straße, am helllichten Tag und ohne erkennbaren Grund soll ein 23-jähriger Schweriner zunächst einen 59-Jährigen, dann einen 32-Jährigen und schließlich auch Polizeibeamte mit einem Küchenmesser bedroht haben. „Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen“, berichtet Ingo Renk. Bei dem 23-Jährigen sei ein Atemalkoholwert von mehr als 2,5 Promille festgestellt worden.
Auf frischer Tat ertappt hat die Polizei auch einen 31-Jährigen und einen 24-Jährigen, die auf dem Helios-Gelände unter anderem einen Raucherpavillon beschädigt haben sollen. „Beide Tatverdächtige waren ebenfalls alkoholisiert“, so der Leiter des Schweriner Polizeireviers.

Unter Alkoholeinfluss standen auch die Tatverdächtigen in zwei weiteren Fällen, über die Ingo Renk in unserem Polizeigespräch berichtet: In einer Straßenbahn wurden zwei 18 und 22 Jahre alte Männer gefasst, die an der Haltestelle Büdnerstraße randaliert haben sollen. Ein 25-Jähriger und
28-Jähriger, die in der Hagenower Straße die Plane eines Anhängers mit Farbe besprüht haben, gingen der Polizei ebenfalls ins Netz.

Aus gegebenem Anlass appelliert Ingo Renk an alle Kleingartenbesitzer, Wertgegenstände aus ihren Lauben zu nehmen: „In der ersten Oktober-Wochen gab es bereits acht Aufbrüche.“ Als technischer Defekt schließlich entpuppte sich ein vermeintlicher Kfz-Aufbruch auf dem Dreesch. Weil seine Zentralverriegelung versagte, war ein Fahrzeugbesitzer durch den Kopfraum in sein Auto gekrabbelt. Zeugen alarmierten die Polizei, die den Vorfall aufklären konnte.

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