Harken, fegen und putzen - Sonnabend wird die Stadt gereinigt

Umweltfachfrau Peggy Heyneck.
Umweltfachfrau Peggy Heyneck.

von
12. März 2008, 08:23 Uhr

Wittenberge - Es ist wieder Zeit zu putzen. Wer es gern mit anderen tut, sollte am Sonnabend zu Besen, Harke und Schaufel greifen. Der „Prignitzer“sprach über den Frühjahrsputz mit Umweltfachfrau Peggy Heyneck.

Die Stadt bittet am Sonnabend zum Frühjahrsputz. Wie sind die Reaktionen bisher?
Peggy Heyneck: Dieser Frühjahrputz und auch das Datum eine Woche vor Ostern sind mittlerweile Tradition in der Stadt. Vereine haben sich diesen Termin verbindlich in ihrem Kalender eingetragen und bevor unser Aufruf kam, sind sie zu uns ins Rathaus gekommen und haben abgesprochen, wann und wo sie sauber machen wollen.

Man hat den Eindruck, es sind immer die selben, während sich andere gar nicht rühren.

Peggy Heyneck: Wir sind selbstverständlich auf die Bereitschaft der Vereine angewiesen, sind froh, dass es diese rührigen Leute gibt, allen voran der Kreisverband der Gartenfreunde. Sie werden auch in diesem Jahr die Stadteingänge vom Winterschmutz reinigen. Hobbygärtner von „Paul Klink“ wollen am Bentwischer Weg die Bankette fegen. Die Kleingartenvereine in der Lenzener Straße harken die Grünstreifen, das Laub der Eichen fällt nämlich teilweise erst im Frühjahr und muss jetzt weg. Aus der Jahnschule und aus dem Oberstufenzentrum wollen Schüler rundherum um ihre Gebäude sauber machen. Darauf können wir uns jedes Jahr verlassen.

Wie unterstützt die Kommune die fleißigen Putzer?
Peggy Heyneck: Wer will, kann sich Abfallsäcke im Sachgebiet Umwelt im Zimmer 52 im Rathaus abholen. Kurzentschlossene finden sich bitte am Sonnabend um 9 Uhr am Rathaus ein. Wir verteilen dort Säcke, gefüllt werden sie vom Betriebshof abgefahren. Wegen individueller Absprachen bitte Montag und Dienstag im Umweltbereich (Telefon 951160) melden.

Wo ist es besonders notwendig zu putzen?
Peggy Heyneck: Wir haben die Brachflächen entlang der Lenzener Straße. Aber auch an der Wahrenberger Straße und in der Tivolistraße ist dringender Bedarf, und das das gesamte Jahr über.

Aber diese Flächen haben doch auch Eigentümer
Peggy Heyneck: Sicher, sie sind ja auch vorrangig angesprochen. Um die Bürger über ihre Pflichten aufzuklären, hat der Umweltbereich jetzt in einem Faltblatt das Wichtigste zusammengetragen.

Und wie kommt man zu diesem Faltblatt?
Peggy Heyneck: Wir haben sie als Postwurfsendung verteilen lassen. Wer es nicht im Briefkasten hatte, kann es sich aber im Bürgerbüro holen. Festgestellt haben wir, Bürger haben auch schon in dem Faltblatt gelesen, denn eine Reihe von Anrufen lief bei uns auf. Die meisten Fragen betrafen die Gehwegreinigung und Hundehaufen.

Was wollten die Anrufer ?
Peggy Heyneck: Sie haben Hinweise gegeben, wo nicht gefegt wird, wo Hundekot einfach liegen gelassen wird. Für Hinweise sind wir sehr dankbar und leiten, wenn möglich, Bußgeldverfahren ein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen