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"Das ist nur Bewegungstherapie." : Hansas Wintermärchen auf dem Hartplatz

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Erschwerte Bedingungen beim FC Hansa Rostock: Der Fußball-Drittligist bereitet sich auf schneebedeckten Hartplatz auf das kommende Spiel vor. Dies wird aller Voraussicht am 19. Dezember sein.

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2011 | 01:35 Uhr

Dies wird aller Voraussicht nach das Duell beim VfR Aalen - dort wurde am vergangenen Spieltag gekickt - am 19. Dezember sein. Denn die Heimpartie gegen Rot-Weiß Erfurt an diesem Wochenende wurde wegen des Castor-Transportes abgesagt und ob das Nachholspiel bei Rot-Weiß Ahlen (15. Dezember) stattfinden kann, steht derzeit in den Sternen. Dort herrschen ähnliche Bedingungen wir in Rostock, zudem ist weiterhin eine Eisschicht auf dem Platz. Wird dieses Duell erneut abgesetzt, bedeutet dies für die Ostseestädter eine Spielpause von insgesamt drei Wochen. "Es ist in jedem Fall kein Vorteil für uns, wenn wir sehen, wie die anderen gewinnen. Dann entsteht ein höherer Druck. Sportlich ist es zwar keine besondere Situation, aber psychisch könnte es schon Auswirkungen haben. Denn die Nachholspiele hat man ja nicht automatisch gewonnen", sagt Hansa-Coach Peter Vollmann.

Die Trainingswoche begann auf einem ungewöhnlichen Geläuf. Den am besten zu bespielenden Untergrund lieferte gestern ein schneebedeckter Hartplatz hinter der Westtribüne der DKB-Arena. "Das ist aber nur Bewegungstherapie. Taktisch und technisch kann man nicht viel machen. Es geht darum, dass die Spieler ihre Fitness behalten und vielleicht einige Erfahrungswerte auf solch einem Platz sammeln können. Für die Kraftausdauer ist es natürlich nicht schlecht. Auf Schnee zu spielen, ist schon mächtig anstrengend", erklärt der 52-Jährige, der für heute um 10 und 14 Uhr zwei Einheiten angesetzt hat. Wo diese aber stattfinden, ist jedoch noch nicht entschieden: "Der Hartplatz wird gewalzt und dann schauen wir, ob wir ihn benutzen können oder doch ein anderer besser ist. Wir werden in jedem Fall irgendwo auf dem Gelände ums Stadion sein. Es geht darum, dass wir uns eine gute Stunde bewegen können." Neben dem körperlichen Zustand muss der Fußball-Lehrer die Truppe auch mental bei Laune halten. "Das macht man hauptsächlich durch Übungen mit dem Ball", verrät Peter Vollmann.

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