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11. Dezember 2017 | 18:19 Uhr

Hansa wieder in der Erfolgsspur

vom

svz.de von
erstellt am 11.Aug.2010 | 12:15 Uhr

Nach dem Motto „Lieber einmal 0:3 als dreimal 0:1“ hat der FC Hansa am 4. Spieltag der 3. Fußball-Liga gestern vor 13 000 Zuschauern in der heimischen DKB-Arena die TuS Koblenz mit 2:0 (1:0) bezwungen und damit den dritten Saisonsieg (beachtlich: alle drei zu null) eingefahren. Beide Treffer erzielte Tobias Jänicke (32., 90.+1).
In der Start-Elf gab es zwei Änderungen: Schied stürmte anstelle von Albrecht, und erwartungsgemäß begann Evljuskin für den Rot-gesperrten Gusche. Anders als während des vorangegangenen 0:3 beim VfB Stuttgart II verblieb Schyrba diesmal auf der Rechtsverteidigerposi-tion, während Müller in die zentrale Abwehr einrückte. Evljuskin begann hinter den Spitzen, Lartey besetzte die rechte Außenbahn und Jänicke die linke. Beide tauschten allerdings im Verlauf der ersten Hälfte die Seiten, was direkte Folgen haben sollte: Nach gut einer halben Stunde erzwang Schied einen Ballgewinn, Jänicke übernahm auf halbrechts, durchdrang im Doppelpass mit Pannewitz ruckzuck die Koblenzer Hintermannschaft und schloss mit platziertem Schuss ins entlegene Eck zum 1:0 ab.
Die Führung war völlig verdient, Hansa beherrschte im Prinzip die gesamte erste Hälfte. Dafür sprachen u. a. 5:0 Ecken. Die Gäste hingegen kamen lediglich zu zwei Fernschüssen von Stahl, die Keeper Hahnel allerdings vor keine Probleme stellten (28., 45.+1). Wohl aber der Ball von Gentner, den Jänicke abfälschte und der zum Glück von niemandem erreicht quer durch den Strafraum ins Toraus pfiff (40.).
Wesentlich mehr von der Partie hatten allerdings die Rostocker mit einer Reihe von Chancen (Jänicke erwischt nach Flanke von Lartey die Kugel nicht/2., Schied knapp vorbei/8. bzw. abgefälscht/21., Kopfball von Schyrba nach Lartey-Ecke vorbei/12., Jänicke mit sehr guter Flanke, die TuS-Verteidigung klärt ins Aus/21.).
Die zweiten 45 Minuten begannen mit dem Schreck, dass Hahnel bei einer Begegnung mit dem Koblenzer Rahn direkt vor seinem Kasten etwas unsouverän wirkte (51.). Danach aber lag zweimal das 2:0 in der Luft. Jänicke zog, nachdem Vujanovic geschickt die Kugel abgesichert und ihm in den Lauf gespielt hatte, bis fast zur Torauslinie durch. Seine Eingabe kam auch an bei Schied, doch dessen Schuss wurde geblockt (55.). Dann schloss Vujanovic eine exakte Flanke von Lartey mit einem gar zu kraftlosen Kopfstoß ab (61.).
Die Schwarz-Gelben aus Rheinland-Pfalz taten jetzt notgedrungen wesentlich mehr, waren überlegen (4:0 Ecken in der zweiten Halbzeit), aber wirklich in die Nähe des 1:1 kamen sie nur ein einziges Mal, als nach einer unglücklichen Aktion der Rostocker Abwehr Cannizzaro aus günstiger Position verzog (74.).
Die Nachspielzeit: Nach einem Zwei-gegen-zwei-Getümmel an der rechten Eckfahne mit den eingewechselten Albrecht und Bolivard kommt die Kugel zu Jänicke. Der zieht sofort energisch-elegant in Richtung Tor und überwindet Schlussmann Paucken mit einem überlegten Heber – die Entscheidung.

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