Hahnel sieht Hansa voller Euphorie

<strong>Viele Aufgaben für Jörg Hahnel</strong> (l., mit Torwart-Trainer Jo Stock): Der 28-Jährige ist die Nummer eins, Vize-Kapitän und Führungsspieler beim FC Hansa. <foto>Georg Scharnweber</foto>
Viele Aufgaben für Jörg Hahnel (l., mit Torwart-Trainer Jo Stock): Der 28-Jährige ist die Nummer eins, Vize-Kapitän und Führungsspieler beim FC Hansa. Georg Scharnweber

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19. Juli 2010, 08:00 Uhr

Rostock | In fünf Tagen ist es nun schon so weit und der FC Hansa Rostock startet in seine erste Drittliga-Saison in der Vereinsgeschichte. Erst dann wird man sehen, wo die nach dem Abstieg neu zusammengestellte Truppe wirklich steht. Die Vorbereitung schlossen die Ostseestädter mit fünf Siegen bei drei Remis ab. Dabei blieben sie sechsmal ohne Gegentreffer. Ein Garant dafür ist Keeper Jörg Hahnel, der früh als Nummer eins feststand und als Vize-Kapitän einer der wichtigsten Spieler im Kader von Trainer Peter Vollmann ist. "Ich möchte keinen groß herausheben. Sebastian Pelzer trägt zurecht die Binde. Ich bin die Nummer zwei, Dexter Langen die Nummer drei. Das unterstreicht schon den Stellenwert. Aber wichtig ist, dass vier, fünf Spieler auf dem Platz stehen, die das Sagen haben und die Richtung vorgeben. Und wenn die einer Meinung sind, denke ich schon, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen werden", erklärt Hahnel.

Nach den verlorenen Duellen ums Hansa-Tor gegen Mathias Schober, Stefan Wächter und zuletzt Alexander Walke will der gebürtige Sachse endlich beweisen, dass er eine würdige Nummer eins ist. "Ich habe mir vorgenommen, so wenig Gegentore wie möglich zu bekommen. Das ist mein Hauptziel. Dafür bin ich da, dafür bekomme ich mein Geld. Ich bin aber auch einer der bestimmten Führungsspieler. Das will ich natürlich gerne ausfüllen, hätte ich auch schon in den vergangenen Jahren gerne gemacht. Da durfte ich es nur bedingt. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr mehr Einfluss nehmen kann, hoffentlich guten, damit wir erfolgreich spielen", so der 28-Jährige.

Klar ist ihm aber auch, dass nicht nur Worte zählen, sondern zu allererst die Leistung auf dem Platz stimmen muss: "Richtig. Aber ich denke, wir hatten jetzt fünf Wochen Vorbereitung und ich hoffe, dass die Truppe auch erkannt hat, wer in den Mannschaftsrat gehört und Führungsspieler sein soll. Von daher bin ich sehr glücklich mit der Situation und freue mich auf die Aufgaben."

Ein Auftaktspiel ist immer speziell. Keiner weiß, wo er wirklich steht. Mit dem VfR Aalen kommt zudem ein Neuling am Sonnabend in die DKB-Arena. "Das ist in jeder Liga gleich. Aber wir sind genauso neu wie Aalen. Wir haben wenig Spieler, die im vergangenen Jahr mit abgestiegen sind, dafür einige, die sich in der Liga auskennen. Auch wir sind voller Euphorie und haben sehr gut trainiert. Von daher glaube ich, dass es ein schöner Auftakt vor heimischem Publikum wird", so Hahnel.

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