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Ludwigslust: Abwanderung, Leerstand, Konkurrenz : Händler der Region im Überlebenskampf

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Geschäftsleuten in den Innenstädten der Region sind die Hürden ihres Alltags bewusst. Diese spielten auch auf einer Podiumsdiskussion zum Ludwigsluster Einzelhandelskonzept eine Rolle.

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erstellt am 26.Jan.2011 | 12:11 Uhr

60 Geschäftsleute und Stadtvertreter waren der Einladung von Bürgermeister Reinhard Mach gefolgt. Die Stadt liegt mit 2,8 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Einwohner bereits über dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Städte, der so genannten Mittelzentren.

Heinz Kopp, Landesgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes, hat jüngst noch auf ein anderes Problem aufmerksam gemacht: Die Mecklenburger und Vorpommern kaufen immer mehr im Internet und folgen damit einem bundesweiten Trend. Für kleine Einzelhändler und die Städte könne diese Entwicklung, wenn sie so anhalte, auf lange Sicht zu einem Problem werden. "Unternehmen könnten sich irgendwann überlegen, Ladenmiete und Personalkosten einzusparen und nur noch auf den Internethandel zu setzen", so Kopp.

Christa Paetow, Vorstandsvorsitzende der Konsumgenossenschaft Hagenow, sieht durch die Ludwigsluster Diskussion ihre Unternehmensstrategie betätigt, sich in den Innenstädten zu etablieren. Darin liege Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, ist sie überzeugt. "Die Stadt Hagenow hat da gleich nach der Wende den richtigen Weg eingeschlagen", unterstreicht sie. Genau wie Ludwigslust.

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