Güstrower ließen es sich schmecken - Tausende Besucher beim Gourmet-Spektakel

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31. August 2008, 09:23 Uhr

Güstrow - „Es sieht sehr lecker aus und es schmeckt genauso gut“, schwärmt Adelheid Schulz aus Güstrow vom Wildschwein im Wirsingsack, serviert vom „Schnick Schnack“ (übrigens außer Wertung).

„Es ist mal was anderes. So was kocht man nicht zu Hause, Pilze und Wirsingkohl zusammen“, lobt auch Norbert Schmieder aus Krakow am See. Die Schmieders haben das Rezept eingesteckt. Vielleicht wird es zu Hause einmal nachgekocht.

Zehn Gastronomen präsentierten sich mit ihren Talergerichten am Sonnabend und Sonntag auf dem Güstrower Markt und zogen Tausende Besucher an. „Ich freue mich, dass die Güstrower unserer Veranstaltung die Treue halten“, sagt Hannelore Garloff von der Gaststätte „Zur Post“.

„Es ist eine tolle Stimmung auf dem Markt und es ist schön, dass die Gastronomen zusammenhalten und für die Gäste das Beste geben,“ fügt sie hinzu. Ihr Beruf mache ihr jeden Tag aufs Neue Spaß und deshalb sei es für sie selbstverständlich, dass sie immer beste Qualität anbieten will. Diese Einstellung wurde erneut belohnt. Hannelore Garloff und ihr Team konnten gestern Nachmittag gleich zwei Auszeichnungen entgegennehmen nehmen, den Pokal des Bürgermeisters und des SVZ-Publikumspreis.
Fachjury lobt verbesserte Präsentation der Speisen
Wieder einmal waren sich SVZ-Publikumsjury und Fachjury – drei Köche des Vereins der Küche Fischland-Darß – einig.

„Es ist besser geworden“, lobt Peter Dimer und meint damit sowohl die Speisen als auch Ordnung und Sauberkeit sowie die Präsentation der Talergerichte. „Alle geben sich viel Mühe mit der Gestaltung ihrer Stände, auch das gehört dazu“, fügt Rolf Niemann hinzu.

Im Bunde mit Walter Heinze probierten sich die drei Profi-Köche durch das Angebot, bewerteten in erster Linie Geschmack, Aussehen und Konsistenz und hatten es, wie sie betonten, am Ende wie immer schwer, die Besten zu küren.

Ein bisschen enttäuscht war Heike Klavehn, dass das Angebot gegenüber vergangener Jahre zurückgegangen ist. Sie hätte gern unter einer noch größeren Vielfalt ausgewählt. Roswitha und Fritz Tschiesche schmeckt nicht nur das Essen, sie genießen auch die Unterhaltung, die Stimmung und die Tatsache, dass man viele Bekannte an diesem Wochenende auf dem Markt trifft.

Beide gehören zu den treuen Anhängern von „Güstrow kocht auf“. Auch ihnen fiel die diesmal kleinere Runde von Gastronomen auf. Axel Wulff vom veranstaltenden Förderverein Regionale Gastronomie MV nennt einen Grund dafür: „Einschulungsfeiern und ,Güstrow kocht auf’, das war einigen Gastronomen zu viel an einem Wochenende.“

Dennoch resümiert er eine gelungene Veranstaltung. Wulff freut sich besonders über die Teilnahme der Partnergemeinde Kronshagen. An ihrem Stand gab es Räucherfisch. Und im nächsten Jahr, so kündigt Wulff an, steht „Güstrow kocht auf“ unter im Zeichen der BUGA.

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