Grundschule in Potsdam abgebrannt - Ermittlungen wegen Brandstiftung

svz.de von
15. Juli 2008, 03:08 Uhr

Potsdam - Eine Grundschule in Potsdam-Babelsberg ist am frühen Dienstagmorgen niedergebrannt. Die Feuerwehr schließt Brandstiftung nicht aus. „Wir müssen abwarten, was die Kriminalpolizei ermittelt“, sagte Brandoberinspekteur Thomas Maetz. Die Geschäftsführerin der Dreisprachigen Internationalen Schule (DIS), Heike Dietzel, verwies darauf, dass es in diesem Jahr schon drei Brandanschläge auf die Schule gegeben habe. „Hier sind keine Kinder und kein Lärm gewünscht“, sagte Dietzel. Seit der Gründung der Grundschule vor zwei Jahren gebe es Ärger mit den Nachbarn im Villenviertel am Griebnitzsee.

Die Polizei bestätigte auf Anfrage, dass Ende Mai auf dem Schulgelände Autoreifen in Brand gesetzt worden seien. Im Umfeld der Schule habe es zudem zwei weitere Brände gegeben.

Das Feuer in der August-Bier-Straße war gegen 4.00 Uhr von einem Zeitungszusteller bemerkt worden. 55 Einsatzkräfte der Feuerwehr brauchten etwa vier Stunden, um den Brand zu löschen. „Es gab eine starke Rauchentwicklung mit einer Sichtweise teilweise unter fünf Metern“, berichtete Maetz. Der Seitenflügel der Schule mit den beiden Klassenräumen und einem Turnsaal wurde komplett zerstört. Ein Fachwerkhaus mit den Büros der Schulleitung konnte gerettet werden, die Zeugnisse blieben unversehrt.

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