Grünes Licht für Hallenprojekt am Lambrechtsgrund

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07. April 2008, 08:48 Uhr

Schwerin - In einem Gespräch mit Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte Schwerins Oberbürgermeister Norbert Claussen (CDU) gemeinsam mit den Vorsitzenden der Fraktionen der Stadtvertretung mitgeteilt, dass die Landeshauptstadt hinsichtlich der Grundstücke am Lambrechtsgrund wieder voll verfügungsbefugt ist. Alle Fraktionsvorsitzenden haben betont, dass sie trotz der schwierigen finanziellen Situation in Schwerin uneingeschränkt am Hallenprojekt festhalten und die Umsetzung konsequent unterstützen werden.

„Vor diesem Hintergrund werde ich innerhalb der nächsten 14 Tage die Genehmigung unter Auflagen erteilen“, so Innenminister Caffier. Er betonte weiter, dass er erwartet, dass „die Landeshauptstadt ihrer Verantwortung für die künftige Entwicklung der Stadt und dem Anspruch der kommunalen Selbstverwaltung an eine nachhaltige selbstbestimmte Haushaltswirtschaft“ gerecht wird. „Konsequente Haushaltskonsolidierung ist insoweit Grundvoraussetzung, man kann sich nicht alle Wünsche sofort erfüllen“, so der Innenminister.

Das Ziel der Investition: eine Volleyball-Halle für 2000 Fans, Olympiastützpunkt mit Sportinternat, mehr Platz für die Boxer, mehr Service für die Handballer und ein kompetent vermarkteter Veranstaltungsort Sport- und Kongresshalle.

Die Projektzusammenarbeit von Stadt und Bauriese Heitkamp war bereits vor einem Jahr auch vom Bundeswirtschaftsministerium gelobt und die Planungen als förderwürdig eingestuft worden.
Das für die gesamte Region so wichtige Projekt war immer wieder verzögert worden. Zuerst hatte das Innenministerium die hohen städtischen Kosten bemängelt.

Nachdem das nachgebessert worden war, hatte ein Gerichtsurteil zu Lasten der Landeshauptstadt entschieden, woraufhin das Schweriner Amtsgericht im Dezember vergangenen Jahres die Schweriner Hallengesellschaft SHG als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen hatte. Diese hatte Ende der 1990er-Jahre per Erbbauvertrag die Liegenschaften erhalten – mit der Maßgabe zu investieren. Das hatte die SHG nicht getan. Deren Geschäftsführer ist inzwischen rechtskräftig wegen Betruges verurteilt.

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