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Europäischer Challenge Cup: SSC verliert 2:3 gegen Lokomotive Baku
: Großer Kampf nicht belohnt

vom

Es sollte nicht sein: Die Volleyballerinnen des Schweriner SC verloren am Dienstag vor 1740 Zuschauern in der Arena am Lambrechtsgrund das Viertelfinal-Rückspiel im europäischen Challenge Cup gegen Lokomotive Baku.

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2011 | 09:56 Uhr

Es sollte nicht sein: Die Volleyballerinnen des Schweriner SC verloren gestern Abend vor der Rekordkulisse von 1740 Zuschauern in der Arena am Lambrechtsgrund das Viertelfinal-Rückspiel im europäischen Challenge Cup gegen Lokomotive Baku. Nach großem Kampf und Spannung pur musste sich die Mannschaft von SSC-Coach Tore Aleksandersen den Gästen mit 2:3 (17, -23, 16, -23, -14) geschlagen geben. Das Hinspiel hatten sie mit 0:3 verloren. So wurde es nichts daraus, dass die Schwerinerinnen ihrem Trainer zwei Tage nach seinem Geburtstag noch ein verspätetes Geschenk machen konnten.

Zu Beginn waren die SSC-Damen dem Gegner haushoch überlegen. Sie standen gut in der Annahme, waren hellwach im Angriff mit Patricia Thormann, Mira Topic sowie Vendula Adlerova und setzten die Gäste mit wuchtigen Aufschlägen unter Druck. So war der erste Satz schnell mit 25:17 für Schwerin entschieden.

Baku zeigte sich von der Schweriner Spielweise beeindruckt. Die Gäste standen in der Annahme alles andere als sicher und kamen auch mit ihren Angriffen nicht allzu oft durch. Schwerin setzte alles – auch seinen ganzen Kampfgeist – dagegen. Es blieb aber im zweiten Durchgang eng. Erst beim 20:16 konnten sich die Gastgeberinnen absetzen. Doch dann produzierten sie wie schon im Hinspiel dumme Fehler im Angriff, die Baku gnadenlos ausnutzte. Und schon stand es 23:25 und damit Satzausgleich.

Die Sicherheit aus dem ersten Satz war dahin. Bei Schwerin schlichen sich jetzt weiter Fehler in allen Bereichen ein. Aber die Aleksandersen-Schützlinge nahmen weiter ihr Kämpferherz in die Hand. Nach dem 13:13 gelangen den Mecklenburgerinnen drei Punkte in Folge. Laola schwappte durch die Arena. Und der SSC marschierte weiter, enteilte auf 19:14. Diesen Vorsprung ließ sich der aktuelle Bundesliga-Dritte nicht mehr nehmen.

Zu Beginn des vierten Abschnitts hatten die Gastgeberinnen dann völlig den Faden verloren. Fehler über Fehler brachten die Gäste mit 11:6 in Führung. Und sie enteilten auf 20:16. Die Zuschauer standen jetzt und feuerten ihr Team lautstark an. Die Halle bebte und die SSC-Damen kämpften sich auf 20:21 und 23:24 heran. Doch ein Aufschlagfehler von Schwerins Bester Patricia Thormann brachte den 2:2-Satzausgleich. Jetzt musste erst einmal der Tie-break über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Schwerin ging schnell mit 3:0 in Führung, doch in der Folge produzierte das Aleksandersen-Team wieder zu viele leichte Fehler. Und als Mira Topic geblockt wurde, stand es 10:13. Doch Nadja Schaus, Denise Hanke und ein Superblock brachte den Ausgleich. Beim 14:14 verschafften dann zwei SSC-Fehler Lokomotive Baku den nicht unverdienten Sieg.

Schwerin: Brandt, Hanke, Topic, Schaus, Thormann, Adlerova - Völker; Thomsen.
Baku: Keldibekova, Richards, Parkhomenko, Metcalf, Kamenova, Kovalenko - Filipova; Birmin-Vysotski, Smak, Davis, Klimovich, Samoylova.
SR: Bartolini/Bloemhard (Ita/NL). Z.: 1740. Spielzeit: 123 (24, 28, 25, 27, 19) Minuten.


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