Graffiti ganz legal

Martin Schulz gibt Bobby Hempel und Elisa Kuntze (v.l.) Tipps. Der Bützower leitete in dieser Woche einen Graffiti-Workshop des Jugendklubs. Als Leinwand diente den Teilnehmern ein Abrisshaus in der Wallstraße, das die Stadt zur Verfügung stellte. Foto: Claudia Röhr
Martin Schulz gibt Bobby Hempel und Elisa Kuntze (v.l.) Tipps. Der Bützower leitete in dieser Woche einen Graffiti-Workshop des Jugendklubs. Als Leinwand diente den Teilnehmern ein Abrisshaus in der Wallstraße, das die Stadt zur Verfügung stellte. Foto: Claudia Röhr

svz.de von
29. Oktober 2008, 07:40 Uhr

Bützow - Bevor es ganz aus dem Stadtbild verschwindet, sprühten Jugendliche gestern das Haus Nummer 13 in der 4. Wallstraße bunt an. Das Abrisshaus diente den Teilnehmern eines Graffiti-Workshops als Leinwand.

Elisa Kuntze schüttelt die Spraydose in ihrer Hand. Das typische Klimpern ist zu hören, kurz darauf ein leises Sprühgeräusch. Elisa hat sich Handschuhe übergestreift. Ihre Comicfigur an der Giebelwand des Abriss-Hauses ist fast fertig. Die 16-Jährige ist zufrieden. „Ich habe sowas noch nie gemacht“, erzählt sie.

Besonders schwer sei es, die Punkte genau zu treffen und feine Linien zu sprayen. Neun Teilnehmer hatte der Graffiti-Workshop des Jugendklubs an der Bleiche in dieser Woche. Martin Schulz zeigte den Jugendlichen, wie es geht. „Ich würde gerne mehr solche Kurse machen. Das ist besser, als wenn irgendwo illegal gesprüht wird“, sagt der Bützower.

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