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Ehrung zu Pfingsten in Glaisin : Gillhoff-Preis 2011 an Wolfgang Kniep

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Der plattdeutsche Autor und Liedermacher Wolfgang Kniep: Er ist Johannes-Gillhoff-Preisträger des Jahres 2011. Damit wird er für seine Verdienste um die norddeutsche Kultur ausgezeichnet.

svz.de von
erstellt am 21.Jan.2011 | 10:36 Uhr

Für Wolfgang Kniep selbst kam die Nachricht zwar überraschend, aber er wusste davon schon vor der offiziellen Meldung über die Medien, hatte ihn doch Hartmut Brun, der Vorsitzende der Johannes-Gillhoff-Gesellschaft mit dem Gillhoff-Haus in Glaisin schon vor einigen Tagen darüber informiert. "Ich freue mich sehr über den Gillhoff-Preis, das ist meine erste Auszeichnung, die ich für mein Wirken auf dem Gebiet der plattdeutschen Sprache erhalte", so Wolfgang Kniep, der als pädagogischer Mitarbeiter in der Kreisvolkshochschule (Vhs) arbeitet. Wolfgang Kniep, studierter Lehrer, fühlte sich schon seit 1976 im plattdeutschen Metier wohl. Ab 1988 machte er sich als freischaffender Liedermacher und plattdeutscher Autor einen Namen. In den 80er-Jahren fing er an, an mehreren Büchern und Heften der Wittenburger Lyrikerin Ursula Kurz mitzuwirken, wo er einige ihrer Gedichte vertonen durfte, wie Kniep selbst sagte. 1994 gab er mit Ursula Kurz das Buch "Du un ick" heraus, danach schrieb er selbst mehrere Bücher und war auch im Rundfunk zum Beispiel mit "Knieps Tierleben" präsent.

Der Preis wird seit 1980 verliehen, übergeben wird er Wolfgang Kniep am Pfingstsonnabend in Glaisin. Prominente Preisträger waren unter anderem Walter Kempowski, Manfred Brümmer und Ursula Kurz.

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