Kirch Kogel: Landesjugendcamp der evangelischen Jugend : "Geht`s noch?" heißt es diesmal

Schnappschuss aus dem vergangenen Jahr während eines KonzertsMartin Radloff
Schnappschuss aus dem vergangenen Jahr während eines KonzertsMartin Radloff

"Geht`s noch" - das ist das Motto des Landesjugendcamps der evangelischen Jugend Mecklenburgs. Vom 27. bis 29. Mai sind junge Leute ab 15 Jahren wieder nach Kirch Kogel eingeladen.

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20. Mai 2011, 11:17 Uhr

"Geht`s noch" - das ist das Motto des diesjährigen Landesjugendcamps der evangelischen Jugend Mecklenburgs. Vom 27. bis 29. Mai sind junge Leute ab 15 Jahren wieder nach Kirch Kogel eingeladen. Drei Tage pralles Programm, gemeinsame Party, Begegnungen und Anregungen, Besinnliches und Lautes rund um das Motto des Camps erwartet die Teilnehmenden. Besondere Gäste in diesem Jahr sind Freré Thimothee von der ökumenischen Mönchsgemeinschaft Taizé (Frankreich), das Landestheater Parchim mit seinem Stück "Ich ko(m)ma saufen" und wieder einige Bands wie das "Skazka-Orchestra", "Final Curtain Falls" und "Hasenscheiße". Mit Überraschungen und vielen Anregungen ist an besonderen Treffpunkten zu rechnen. Zu unterschiedlichen Aspekten des Mottos "Gehts noch" wird es dort Gesprächsangebote, Laboratorien, Musik, Selbsttests und Aktionen geben.

"Das Motto drückt Empörung über Zustände in unserer Welt aus, die für viele nicht hinnehmbar sind. Eine Energiepolitik, die auf riskante Techniken setzt, Demokratiefeindlichkeit oder unangemessener Lobbyismus werden dort genauso thematisiert wie die Macht der einfachen Bürger, die Gestaltung des eigenen Lebensstils, Möglichkeiten der gesellschaftlichen Mitgestaltung und was das alles mit dem christlichen Glauben zu tun hat", charakterisiert Friedemann Müller vom Amt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Schwerin den Inhalt des Treffens. Aber das sei nur eine Seite des Mottos. "Gehts noch", das sei auch die Frage nach persönlichen Belastungen und den Strategien damit umzugehen, so Müller. Das Treffen versucht daher solche Fragen wie "Wie gehe ich mit Angst vor der Zukunft, Problemen in der Familie oder mit Freunden, mit Stress, Druck und Antriebslosigkeit um?" zu beantworten

Müller wirbt auch mit der Stärke des Zusammensein in Kirch Kogel: "Die Vielfalt ist es, die das Landesjugendcamp so besonders macht und eine einzigartige Atmosphäre auf dem Gelände des alten Dorfpfarrhauses mit seinen knorrigen Obstbäumen und Wiesen schafft. Neben den Treffpunkten mit ihren Angeboten, kann man sich dort sportlich beim Menschenkicker, Volleyball oder Kugelschlagen betätigen. Wer will kann kreativ mit einer Malschaukel, beim Töpfern, Schmieden oder Spinnen tätig werden." Film- und Medienfreunde treffen sich in der Medienwerkstatt. Und wer Ruhe und Besinnung braucht, sucht die alte Dorfkirche bei Andachten, einer Nacht der Lichter, zum Gespräch oder zur Stille auf. Am Abend wird gefeiert, getanzt, im Café und am Lagerfeuer gesessen.

Gestaltet wird das Camp vor allem von Jugendlichen, den Jugendreferenten aus den Kirchenkreisen der Landeskirche und dem Amt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schwerin. Müller: "Ohne die Mitarbeit vieler wäre es in dieser Form nicht möglich. Jugendliche bereiten die Eröffnung, den Abschlussgottesdienst und die Treffpunkte vor, gestalten diese und übernehmen organisatorische Aufgaben."

weitere Informationen unter www.kirch-kogel.de

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