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Ludwigslust: 11 000 Zuschauer : Garrett trifft Vivaldi und Metallica

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Das war ein Erlebnis gestern Abend im Ludwigsluster Schlossgarten, als der Stargeiger David Garrett jubelnde Besucher begeisterte. Das Konzert wurde von der Schweriner Volkszeitung begleitet.

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erstellt am 18.Jun.2011 | 09:01 Uhr

Das war ein gigantisches Erlebnis gestern Abend im Ludwigsluster Schlossgarten, als der Stargeiger David Garrett 11 000 am Ende frenetisch jubelnde Besucher begeisterte. Das Konzert wurde von der Schweriner Volkszeitung als Medienpartner begleitet. 20.10 Uhr war es, als sich plötzlich auf der linken Seite der Stuhlreihen massenweise Zuschauer reckten. Da kam er, Geige spielend über das Rasenparterre geschlendert, so seine Fans im Sturm nehmend.

Immer, wenn David Garrett sich in die Reihen der Besucher begibt, spielt er nicht nur auf seiner Geige, sondern auch mit seinem Publikum - und stets begleiten ihn Blitze aus Fan-Handys wie elektronische Glühwürmchen.

Er blieb auch im Ludwigsluster Schlossgarten seinem Image als Meister der perfekten Show treu. Klassische Stücke, wie etwa aus der 5. Sinfonie von Beethoven, bringt er mit Garrettscher Note auf die Bühne, begleitet von Spots oder kaskadierendem Feuer.

Besonders im zweiten Teil seines Konzerts - nach einer Stunde Power legte der Meister eine 30-minütige Pause ein - kamen die Showeffekte besonders zur Geltung. Da begann sich die Dunkelheit über dem Ludwigsluster Schlosspark auszubreiten.

Ob Vivaldis "Vier Jahreszeiten, Johannes Brahms oder Metallica - Garrett brillierte in den gegensätzlichsten musikalischen Genres. Während die Finger seiner linken Hand mit Leichtigkeit den Violinsaiten ihren Willen aufzwingen, fliegt der Bogen in der rechten Hand geradezu beängstigend schnell über das bekanntermaßen schwierig zu spielende Instrument. Aber der mittlerweile fast 30-jährige David Garrett hat ja bereits im Alter von vier Jahren seine erste Geige in der Hand gehabt. So steht es jedenfalls auf seiner offiziellen Homepage.

Wenn er von seinen alltäglichen kleinen Missgeschicken erzählt, zeigt sich David Garrett als der große Junge, dem die Mütter aller Länder nichts übel nehmen können, ist doch immer ein verschmitztes, gewinnendes Lächeln dabei.

Die Show war teilweise ein Aufeinanderprallen der Gegensätze. Auf ACDC-Klänge der Band mit dem Flair von Traktor-Pulling folgte der Meister mit seiner Adaption eines Rachmaninow-Stückes, so die verwundeten Trommelfelle gesund streichelnd. Ein Mega-Konzertabend!

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