Ganz Warnemünde zum Ümgang auf den Beinen - Tausende Teilnehmer und Zuschauer eröffnen Segelwoche

Das Waschzuberrennen am Alten Strom war ein großer Spaß. Das „Bekämpfen“ der Gegner mit Wasser – hier ausgeführt von Detlef Huth vom Team „Cleopatra“ – war erlaubt.
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Das Waschzuberrennen am Alten Strom war ein großer Spaß. Das „Bekämpfen“ der Gegner mit Wasser – hier ausgeführt von Detlef Huth vom Team „Cleopatra“ – war erlaubt.

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06. Juli 2008, 07:52 Uhr

Warnemünde - Ganz Warnemünde schien sich seit Wochen nur auf diesen Tag gefreut zu haben. Sonnabendmorgen waren die Straßen rings um den Leuchtturm bereits von Tausenden Menschen bevölkert, die selbst Teil des siebenten „Niegen Ümgangs“ waren oder diesen einfach nur miterleben wollten.

Kunterbunt: Historische und witzige Kostüme

Ganz vorn sah man einen Polizisten mit Kollegen aus der Vergangenheit plaudern. Diese waren in historische Polizeiuniformen geschlüpft. Um zehn Uhr ertönten ohrenbetäubende Böllerschüsse und setzten den Festumzug in Gang. Hinter den historischen Figuren, wie Stephan Jantzen, dem dänischen König, der Alexandrine und den Fischerfrauen der Trachtengruppe, lief auch Neptun mit seinem Gefolge.

Der Karnevalsklub „Die Macher“ hatte seine Nixen in gewagte Kostüme gesteckt, die neugierige Blicke auf sich zogen und so bereits Reklame für das Waschzuberrennen am Nachmittag im Alten Strom machen konnten.

Vorher jedoch bog der Zug in den Kurhausgarten ein, wo mit einem Bühnenprogramm die 71. Warnemünder Woche feierlich eröffnet wurde. Prominente Gäste waren Ministerpräsident Harald Ringstorff und Nicolette Kressel vom Bundesfinanzministerium. Sie übergab die neuen Leuchtturm-Briefmarken an Rostocks und Amrums Bürgermeister.

Moderator Horst Marx stellte die Teilnehmer des Ümgangs vor. Der Shanty-Chor „De Klaashahns“ sang ebenso ein Ständchen, wie Heide Mundo und die Band „Irish Coffee“. Die Trachtengruppe tanzte und Charly Frommke brachte das Publikum zum Schunkeln.

Bevor Oberbürgermeister Roland Methling mit dem Bierfassanstich die Segelwoche für eröffnet erklärte, sangen alle Akteure des Bühnenprogramms gemeinsam das Mecklenburg-Lied.

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