Gadebuschs größte Veranstaltung brachte fast nur Freude

svz.de von
12. Juli 2008, 08:03 Uhr

Das 14. Münzfest ist zu Ende. Wie ist es aus ihrer Sicht als Organisator gelaufen und welche Bedeutung hat es für die Stadt und den Pegasus-Verein?
Andreas Kruse: Zunächst bin ich zufieden mit dem Ablauf des Festes. Für Gadebusch ist es die größte Veranstaltung des Jahres und für den Verein ist es das größte Event, dass er jährlich organisiert. Musikalisch gibt es für die Mitglieder von Pegasus sicher andere Höhepunkte, auf die hingearbeitet wird.
Was waren die größten Anziehungspunkte für das Publikum?
Am besten besucht waren sicher das Burgseekonzert und das Feuerwerk. Auch bei der Party im Festzelt herrschte großer Andrang. Auch die Beiträge des Umzugs, der jedes Jahr größer wird, haben mir sehr gut gefallen. Nicht so zufrieden war ich mit der Resonanz beim Familienprogramm, das nicht so gut besucht war. Das lag aber mit am verspäteten Auftritt von Frl. Menke, die im Stau stecken geblieben war.

Welche Bedeutung hat heute noch das Münzprägen, der eigentliche Ursprung des Münzfestes?
Es ist immer noch ein Teil des Festes und wird auch vom Publikum gern gesehen. Allerdings überlege ich mit Bernd Wannags, ob wir es künftig zentraler, vielleicht auf einem kleinen Podest mitten auf dem Marktplatz aufbauen und so mehr in den Vordergrund rücken. Unter den Bögen des Rathauses ist es vielleicht zu versteckt.

Werden Sie beziehungsweise der Pegasus-Verein auch das nächste Münzfest organisieren?
Das zeigt sich in zwei Wochen bei der Vorstandssitzung. Dann wissen wir auch, ob wir kostendeckend gearbeitet haben. Allerdings kommen auch wir nicht ohne die Hilfe anderer aus. So haben uns die Agrar AG, das Freizeithaus, die Freiwillige Feuerwehr, der Club der Münzfeen, der Seniorenbeirat, der Posaunenchor der Probstei, das Sporthaus Zepuntke, Optiker Wichert, Schmuck Pierre Lang, der Mädchentreff, die Sparkasse, die AWO-Soziale Dienste, ARD reinigungsdienst und die Stadtverwaltung unterstützt.

Waren Sie mit irgendetwas unzufrieden?

Dass es beim Fest zu einer großen Schlägerei kam, die die Polizei noch bis in den frühen Morgen beschäftigte, kotzt mich an(ärgert mich extrem). Damit wird ohne nachzudenken kaputt gemacht, was andere liebevoll aufgebaut und organisiert haben.

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