Fünf Antworten von Gottfried Timm: „Schwerin als Standort der Wirtschaft“

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19. September 2008, 09:04 Uhr

Welche Themen wurden während des Wahlkampfes an Sie herangetragen, die Sie ursprünglich nicht auf dem Plan hatten?
Timm: Manchmal musste ich mich „verteidigen”, weil ich von der Landes- in die Stadtpolitik „heruntersteige”. Für mich aber ist diese Aufgabe in Schwerin ein neuer Anfang und eine echte Herausforderung.

Sie sind seit Jahren im politischen Geschäft. Wie gehen Sie damit um, wenn Sie und Ihre Ziele öffentlich kritisiert oder angefeindet werden?
Timm: Kritik an der Sache kann ich ertragen. Wenn es ins Persönliche geht, wie „der war ja früher mal Pastor“, dann werde ich ärgerlich. Dann habe ich den Eindruck, dass das Fehlen von Sachargumenten zugedeckt werden soll.

Auf welche Aufgabe eines Oberbürgermeisters freuen Sie sich am meisten?

Timm: Mit den Bürgern und Bürgerinitiativen zusammen konkrete Probleme lösen, z.B. die Vorhaben an den Waisenhausgärten transparent vereinbaren und das Radwegenetz in der Stadt entwickeln.

Wie stellen Sie sich Ihren ersten Arbeitstag als Oberbürgermeister vor? Was wird Ihre erste Aufgabe sein?
Timm: Ich werde meine neuen Mitarbeiter begrüßen und mir Zeit für sie nehmen. Ich freue mich auf sie.

Rund 13 000 Schweriner haben Sie im ersten Wahlgang gewählt – von 80 000 Wahlberechtigten. Wie wollen Sie die restlichen 67 000 für sich gewinnen?

Timm: Ich thematisiere Schwerin als Wirtschaftsstandort. Unternehmerisch tätig sein, ist auch eine Frage der Einstellung aller Schweriner. Es hat mit Offenheit und Optimismus zu tun.

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