Fünf Antworten von Angelika Gramkow: „Für stärkere soziale Verantwortung“

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19. September 2008, 09:04 Uhr

Welche Themen wurden während des Wahlkampfes an Sie herangetragen, die Sie ursprünglich nicht auf dem Plan hatten?
Gramkow: Anfang Juni habe ich per Postkartenaktion Bürger befragt. Dabei habe ich erfahren, dass die Themen Arbeitsplätze, Ordnung, Sicherheit, Graffiti und Armut den Schwerinern wichtig sind. Die habe ich verstärkt in den Wahlkampf eingebracht.

Sie sind seit Jahren im politischen Geschäft. Wie gehen Sie damit um, wenn Sie und Ihre Ziele öffentlich kritisiert oder angefeindet werden?

Gramkow: Ich kann Kritik vertragen. Wenn sie berechtigt ist, hilft sie mir und ich korrigiere meinen Standpunkt. Wenn sie nicht berechtigt ist, dann gehe ich in die Offensive und verlange, dass Behauptungen richtig gestellt werden.

Auf welche Aufgaben einer Oberbürgermeisterin freuen Sie sich am meisten?

Gramkow: Den Menschen zu zeigen, dass Politik gemeinsam gemacht und transparent umgesetzt werden kann. Ich will zuhören. Das biete ich im Übrigen allen Fraktionen der Stadtvertretung an.

Wie stellen Sie sich den ersten Arbeitstag als OB vor? Was sind Ihre ersten Aufgaben?
Gramkow: Ich werde mich mit den Mitarbeitern der Verwaltung beraten.

Rund 13 000 Schweriner haben Sie im ersten Wahlgang gewählt – von 80 000 Wahlberechtigten. Wie wollen Sie die restlichen 67 000 für sich gewinnen?

Gramkow: Ich bleibe bei meiner inhaltlichen Linie: Gemeinsamkeit stärken, stärkere soziale Verantwortung, Wirtschaftsfreundlichkeit. Schwerins stärken – Kultur, Tourismus, Sport entwickeln. Ich will in der heißen Phase vor der Stichwahl vor allem junge Wähler erreichen.

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