Führungswechsel früher als erwartet - Christoph Seite ab Oktober Chef bei Güstrower Schlossquell

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25. August 2008, 08:42 Uhr

Güstrow - Der Wechsel an der Führungsspitze der Güstrower Schlossquell GmbH & Co. KG kommt jetzt doch früher als erwartet. Bereits zum Oktober soll der 39-jährige Christoph Seite die Betriebsleitung in Güstrow übernehmen. Er löst damit den bisherigen Geschäftsführer Wilm Othmer ab, der in den Ruhestand geht. Othmers Vertrag läuft erst im Dezember aus. Er hatte das Unternehmen seit 17 Jahren geleitet und aufgebaut.

Der in Mecklenburg aufgewachsene Betriebswirt Seite bringt langjähriges Know-how in der Getränkeindustrie für seine neue Aufgabe mit. Er war zuvor lange Jahre bei der Mecklenburgischen Brauerei Lübz GmbH als S&E-Manager, Brandmanager und zuletzt Marketingleiter tätig. Bis vor kurzem trug er die Verantwortung als Group Brand Activation Manager für die Marken Duckstein und Carlsberg bei der Carlsberg Deutschland GmbH, zu der die Lübzer Brauerei gehört.

Im Rahmen seiner neuen Aufgaben wird Seite künftig neben der operativen Führung auch für die strategische Ausrichtung der Güstrower Schlossquell mitverantwortlich sein und direkt an die Geschäftsführer Maik Ramforth-Wüllner und Frank Arndt berichten. Güstrower Schlossquell gehört seit Anfang 2007 zur Mineralquellengruppe Wüllner mit Haupsitz in Bielefeld.

Christoph Seite freut sich nach eigenen Angaben auf seine neue Position in Güstrow: „Die Betriebsleitung der Güstrower Schlossquell zu übernehmen, ist eine interessante und verantwortungsvolle Aufgabe. Die Potenziale dieser traditionsreichen regionalen Marke in der wachsenden Urlaubsregion Mecklenburg-Vorpommern und den angrenzenden Metropolen weiter zu entwickeln und gerade im regionalen Vertrieb bzw. der Gastronomie neue Impulse zu geben, ist wichtigste Zielsetzung.“

Bereits unter dem 64-jährigen Othmer hatte das Unternehmen zuletzt eine Offensive im Vertrieb gestartet, um gegen den Hauptkonkurrenten Glashäger die Marktführerschaft im Nordosten zu erlangen. Die Bemühungen stagnieren jedoch. Investitionen in den Güstrower Standort sind wegen einer Krise auf dem Mineralwasser-Markt eingefroren. Marken-Hersteller wie Güstrower Schlossquell leiden darunter, dass große Kunden zu Discount-Lieferanten abwandern.

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