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Greifswald/Anklam: Verdacht auf Brandstiftung : Frau nach Kellerbrand in Lebensgefahr

vom

Nach dem Kellerbrand mit 18 Verletzten am Dienstagabend in Greifswald verdichten sich die Hinweise auf eine Straftat. Laut Polizei schwebt eine 19-Jährige noch in Lebensgefahr.

svz.de von
erstellt am 09.Mär.2011 | 01:08 Uhr

Nach dem Kellerbrand mit 18 Verletzten am Dienstagabend in Greifswald verdichten sich die Hinweise auf eine Straftat. „Es besteht der Verdacht der schweren Brandstiftung“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Anklam. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen übernommen. Laut Polizei schwebt eine 19-Jährige, die schwere Rauchgasvergiftungen erlitt, noch in Lebensgefahr. Unter den Verletzten seien auch fünf Kinder.Das Feuer war den Polizeiangaben zufolge im Fahrradkeller des Gebäudes in der Plattenbausiedlung Schönwalde II ausgebrochen. Kurz nach 22.00 Uhr bemerkten Nachbarn den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Der Rauch habe sich über zwei Treppenflure in dem fünfgeschossigen Gebäud ausgebreitet. 21 Wohnungen seien betroffen, zum Großteil seien diese nun unbewohnbar, hieß es. Die Mieter kamen teilweise in einem Hotel unter oder bei Verwandten. Zur Schadenshöhe gab es noch keine Angaben.In Greifswald war es schon häufiger zu Kellerbränden in mehrgeschossigen Wohnhäusern gekommen.

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