Zarrentin: Ana Sojor erstellt für Kollegin in Cornwall eine Choreografie : Flamenco-Show in England kreieren

Ana Sojor in ihrem Proben- und Malraum. Hier übt sie neue Choreografien ein und arbeitet an ihren Bildern weiter. Auf ihnen sind meist Frauen in unterschiedlichen Stimmungen zu sehen. Nadine Schuldt
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Ana Sojor in ihrem Proben- und Malraum. Hier übt sie neue Choreografien ein und arbeitet an ihren Bildern weiter. Auf ihnen sind meist Frauen in unterschiedlichen Stimmungen zu sehen. Nadine Schuldt

Wenn Ana Sojor morgen um 19.30 Uhr im Ernst-Barlach-Theater ihre Flamenco-Show "Ana Sojor Y Compania" präsentiert, dann stellt das für sie zugleich den Abschluss eines ereignisreichen Jahres dar.

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27. Dezember 2010, 11:45 Uhr

"Ich bin im September in Sevilla gewesen und habe dort bei einem bekannten Flamenco-Tanzlehrer Unterricht genommen. Einige Ideen verarbeite ich gerade in meinem Programm", erzählt Ana Sojor, die seit mehreren Jahren in Zernin lebt. Dort gibt sie auch selbst Tanzunterricht - drei Kurse pro Woche.

Zurück nach Sevilla: Dort hat sie 2010 auch eine Ausstellung im dort ansässigen Flamenco-Museum eröffnet. "Ich habe 20 Bilder gehängt", sagt Ana Sojor. Der Museumsgründerin Christina Hoyos haben sie so gut gefallen, dass sie nun als Dauerleihgabe in dem Museum zu sehen sind. Auch in Deutschland stellt Sojor aus: Erst vor kurzem eröffnete sie Expositionen auf dem Gut Gremmelin und in Stralsund. Zudem nahm Sojor im Sommer an "Seenlandkunst" teil.

Malerei und Tanz bleiben auch 2011 zwei Konstanten in Sojors Schaffen. Nach wie vor wird sie ihre Flamenco-Kurse in Zernin und in Schwerin, wo sie seit Oktober einen Tanzkurs in der Musik- und Kunstschule "Ataraxia" leitet, geben. "Im Februar beginne ich auch einen Tanzkurs in Rostock", sagt sie.

Ihr Terminkalender für 2011 ist ohnehin schon jetzt gut gefüllt. Neben dem Tanzkurs im Februar wird sie im gleichen Monat auch noch im Grand Hotel Heiligendamm auftreten. Zudem fährt sie zu Beginn des Monats auch ins niedersächsische Kloster Loccum, um dort eine Ausstellung zu eröffnen. "Meine Bilder werden dort zweieinhalb Monate hängen", sagt sie.

Ein Höhepunkt der Jahres findet - aus Sicht von Sojor - schon am 15. April statt. An diesem Tag tritt sie mit einer eigenen Flamenco-Show im Putbuser Theater auf. "Ich habe hier zum ersten Mal einen Cellisten dabei. Davon träume ich schon lange", sagt Sojor. Es sei etwas Besonderes, weil es im Flamenco keine Noten gebe und der Musiker, der sonst nur Klassik spielt, improvisieren müsse, so Sojor.

Im Mai fliegt Sojor nach Cornwall, England. "Dort lebt eine deutsche Flamencotänzerin für die ich eine Choreografie erarbeite, womit sie im November auf Tournee geht", erzählt Sojor.

Sojor hingegen wird 2011 unter anderem in Koblenz, Kiel, Bremen, Hildesheim sowie bei der Kulturinitiative Greven auftreten. "Bisher finden die meisten Konzert im September statt, da wird es dann sozusagen eine Konzert-Tournee geben", erläutert sie.

In der freien Zeit, die dann noch übrig bleibt, arbeitet sie an neuen Bildern. "Der Leiterin vom Flamenco-Museum haben meine Werke so sehr zugesagt, so dass ich nun auch Bilder zur Flamenco-Biennale 2012 hinzusteuern soll."

Doch derzeit konzentriert sie sich voll und ganz auf ihren morgigen Auftritt. "Ich habe neue Musiker und mir ein neues Programm überlegt", so Sojor.

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