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18. November 2017 | 13:20 Uhr

Fitnesstest für 150 junge Hüpfer

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svz.de von
erstellt am 08.Okt.2010 | 08:23 Uhr

Hansaviertel | Hüpfen, balancieren, hangeln: Das ist das Motto des gestrigen Kita-Sportwettbewerbs "Wir springen wie die Frösche" gewesen. 150 Kinder von drei bis sechs Jahren haben sich in der Rostocker Kunstturnhalle an den unterschiedlichsten Sportgeräten probiert.

Dabei bemerkte die Landestrainerin vom ausrichtenden Wasserspringerclub (WSC), Anja Neuhäußer, sofort, welche Kitas regelmäßig mit ihren Steppkes üben und welche nicht. "Die Kinder von der ,Spielkiste sind beispielsweise jede Woche in der Turnhalle", sagt Neuhäußer. In 25 Gruppen zu je sechs Kindern durchliefen die Jungen und Mädchen insgesamt 14 Stationen. Einige von ihnen lernten dabei zum ersten Mal einen Stufenbarren kennen. Andere wiederum gingen ganz souverän mit den Sportgeräten um.

Nach kleinen Aufwärm übungen ging es los. Noch etwas zaghaft stellte sich die fünfjährige Wilma von der Kita "Zwergenhaus" aus Toitenwinkel bei den ersten Stationen an. "Hürdensprung und Hockwende habe ich schon gemacht", sagt die Kleine. Beide Übungen hat sie zehnmal wiederholt, wobei sie auf die richtige Haltung und einen flüssigen Bewegungsablauf achten musste. Dabei hatte ein Helfer vom PSV ein Auge auf sie. "Die Aufgaben haben mir viel Spaß gemacht", sagt Wilma.

Besonders gut kam bei den meisten das Trampolin an. "Das ist jedes Jahr der Renner", so Trainerin Neuhäußer. Aber auch der Schlängellauf, bei dem es um Schnelligkeit geht, gehört bei den Kita-Kindern zur beliebtesten Disziplin. Außerdem übten sich die Steppkes im Dreisprung, Rolle vorwärts, Rumpfaufrichten und im Mutsprung. Auch das Ballprellen und Balancieren auf dem Schwebebalken gehörte zu ihrem Pensum. "Mädchen können Letzteres besser, weil sie einen ausgeprägteren Gleichgewichtssinn haben", so die Trainerin vom WSC Rostock. Die Jungen hingegen beherrschen das Ballprellen besser, da sie mehr Kraft haben. Am Stufenbarren hangeln sie sich einmal von links nach rechts. Zum Abschluss machen alle noch einen Hampelmann und Klimmzüge mit gestreckten Beinen.

Am Ende überzeugte die Kita "Integral g GmbH" mit Bestleistungen. Den zweiten Platz belegte "Lütt Kinnerhus" und der dritte Platz ging an die "Rappelkiste". Die Kitas kamen aus den Stadtteilen Dierkow, Toitenwinkel, Stadtmitte, Evershagen, Reutershagen und aus Pölchow-Warstorf. "Mit diesem Wettbewerb wollen wir erreichen, dass sich die Kinder in Rostock mehr bewegen", sagt Neuhäußer. Dabei hat sie die die motorischen Fähigkeiten, die Arm- und Beinkraft sowie die Schnelligkeit der Kinder geprüft. "Es ist aber auch wichtig, dass sie Spaß haben", sagt sie. Gleichzeitig hält sie mit ihren Kollegen Ausschau nach Sportlernachwuchs.

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