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Güstrow/Bad Doberan : Feuerwehrverbände fusionieren

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Die Kreisfeuerwehrverbände der Landkreise Bad Doberan und Güstrow wollen nach der Kreisgebietsreform fusionieren. Dadurch entsteht ein Verband mit 4500 aktiven Kameraden.

svz.de von
erstellt am 10.Jan.2011 | 11:03 Uhr

Ein Entwurf zu einer Verbandssatzung liegt schon jetzt vor.
Über die Entwurfssatzung beraten am 19. Januar die Vorstände der beiden Kreisfeuerwehrverbände.

Wichtigste Neuerung des Dokuments: Aufgrund der Größe wird ein Verbandsausschuss eingerichtet. "Das ist das beratende und beschließende Gremium zwischen der Delegiertenversammlung des Verbandes", erläutert Werner Lorenz, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Güstrower Kreisbrandmeister. Laut Satzungsentwurf soll ein gemeinsamer Vorstand gewählt werden. "Der Verbandsvorsitzende ist zugleich auch Kreisbrandmeister", sagt Werner Lorenz. Er habe dann zwei Stellvertreter, die ihn sowohl als Vorsitzenden als auch als Kreisbrandmeister vertreten.

Trotz der Fusion bleiben die Standorte der Feuerwehrtechnischen Zentralen in Güstrow und Bad Doberan erhalten. Hier werden unter anderem die prüfpflichtigen Fahrzeuge gewartet. "Bei Fragen der Wartung brauchen die Ortsfeuerwehren keine langen Wege zurückzulegen", sagt Arnulf Greulich, Bützower Amtswehrführer. Zudem bleibe auch die Ausbildung für die aktiven Kameraden erhalten, fügt er hinzu. "Ich bin der Meinung, dass in einem einheitlichen Landkreis auch ein einheitlicher Feuerwehrverband bestehen muss", sagt Greulich.

Mitte März können auch alle Ortsfeuerwehren über das Dokument diskutieren. Auf der Kreisfeuerwehrversammlung am 25. März soll über die Empfehlung aus den einzelnen Verbänden abgestimmt und eine gültige Satzung verabschiedet werden. Offiziell wollen die Kreisfeuerwehrverbände am 10. September fusionieren.

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