Feuer vernichtet Scheune

Immer wieder mussten Glutnester gelöscht werden. Fotos: Michael Schmidt
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Immer wieder mussten Glutnester gelöscht werden. Fotos: Michael Schmidt

Bei einem Großbrand auf einem Landhof in Bobitz ist gestern ein Schaden von etwa 100 000 Euro entstanden. Rund 100 Feuerwehrleute aus Nordwestmecklenburg waren im Einsatz und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf eine Biogasanlage.

svz.de von
23. September 2008, 07:00 Uhr

Nordwestmecklenburg - Das Feuer vernichtete eine Scheune, in der 1600 Stroh- sowie 600 Heuballen gelagert wurden. Schlimmeres konnten Brandschützer verhindern. Denn sie brachten das Feuer unter Kontrolle, ehe es auf ein angrenzendes Melkgebäude, einen Stall und eine Biogasanlage übergreifen konnte. „Wenn wir das nicht in den Griff bekommen hätte, wäre es hier gefährlich geworden. Deshalb war es notwendig, so viele Feuerwehren einzusetzen“, sagte Einsatzleiter Karsten Becher.

Elf Feuerwehren rückten aus
Elf Feuerwehren aus dem Landkreis waren gestern Mittag in das Dorf an der B208 geeilt. Und obwohl es gerade tagsüber Probleme bei der Einsatzstärke gibt, konnte Karsten Becher auf eine 100 Mann starke Truppe vor Ort zurückgreifen. Am Ort des Geschehens war auch Udo Boddin vom Katastrophenschutzteam des Landkreises. „Ich bein sehr erleichtert darüber, dass weder Menschen noch Tiere verletzt wurden“, sagte der Fachmann. Mitarbeiter des Landhofes hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, dutzende Kühe wurden aus einem Stall getrieben.
Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Möglicherweise gab es eines Selbstentzündung. Experten sollen die genaue Brandursache herausfinden.

Letzter Großeinsatz liegt einen Monat zurück
Einen Feuerwehreinsatz mit rund 100 Helfern hatte es erst vor einem Monat im Gewerbegebiet Upahl gegeben. Dort waren geringe Mengen Salpetersäuredämpfe ausgetreten (wir berichteten).

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