Festnahmen nach Blutbad mit drei Toten in Rüsselsheim

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13. August 2008, 11:45 Uhr

Nach der Schießerei mit drei Toten vor einer Eisdiele im hessischen Rüsselsheim am Dienstagabend hat es zwei Festnahmen gegeben. Das sagte der Sprecher der Darmstädter Staatsanwaltschaft, Ger Neuber, auf ddp-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der Online-Ausgabe des „Darmstädter Echos“. Bei den beiden Personen handelt es sich laut Neuber allerdings nicht um die mutmaßlichen Täter, sondern um Leute aus deren Umfeld. Medienberichte, wonach es keine Hinweise auf eine Tat der Mafia gebe, wollte der Sprecher nicht kommentieren.

Bei den Tätern soll es sich laut Augenzeugenberichten um vier Männer mit südländischem Aussehen gehandelt haben. Sie sind laut Polizeiangaben seit der Schießerei auf der Flucht.

Bei der Tat waren zwei Männer und eine Frau getötet worden. Ein dritter in der Eisdiele gefundener Mann überlebte die Schießerei schwer verletzt, er schwebt noch in Lebensgefahr. Den Schüssen soll Augenzeugen zufolge ein Streit und eine Prügelei vorausgegangen sein. Bei den Opfern handele es sich vermutlich um türkische Staatsangehörige sowie eine Griechin. Die Hintergründe der Tat liegen laut Polizei noch im Dunkeln, Angaben von Anwohnern zufolge sollen Wettschulden eine Rolle gespielt haben.

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