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Häfen aus Mecklenburg-Vorpommern : Fehmarnbelt: MV bietet Bauhafen an

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Für den Bau der Fehmarnbeltquerung haben Häfen in MV ihr Interesse als Produktionsstätte bekundet. Neben Wismar wollen auch Rostock und Stralsund als so genannter Bauhafen fungieren.

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erstellt am 24.Mär.2011 | 10:57 Uhr

Für den Bau der Fehmarnbeltquerung haben Häfen in MV ihr Interesse als Produktionsstätte bekundet. Neben Wismar wollen auch Rostock und Stralsund als so genannter Bauhafen fungieren. Damit steigen Häfen aus MV in einen Wettbewerb ein, an dem sich auch Dänen, Schweden und Polen beteiligen. Bereits in der nächsten Woche will ein Vertreter der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin nach Kopenhagen fahren und dort insbesondere mit der dänischen Planungsgesellschaft Femern A/S sprechen. "Federührend für MV wird sich die IHK zu Schwerin dafür einsetzen, dass ein Bauhafen hier in MV angesiedelt wird", sagt der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach beim Unternehmer-Frühjahrstreff in Dassow. "Der Bau eines Bauhafens böte die Chance, dass jeden Tag 2500 Mitarbeiter dort in Lohn und Brot stehen - und das für insgesamt sechs Jahre", verdeutlicht Eisenach. Dies würde für die Region einen besonderen Schub darstellen. Erforderlich für das Erreichen dieses Ziels ist aus Sicht der IHK, dass MV sich auf einen Standort einigen müsste. Wismar, Rostock und Stralsund sind als mögliche Standorte im Gespräch. "Unser Bestreben ist, dass möglichst viele Aufträge in der Region bleiben", sagte Eisenach. Er hob auch den Bau der A14 von Schwerin bis Magdeburg als wichtige Anbindung für das Hinterland hervor. Ebenso notwendig sei der Gleisbogen um Bad Kleinen, damit eine durchgängige Bahnverbindung von Kopenhagen-Lübeck-Schwerin bis Berlin erreicht werden könne. Michael Schmidt/

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