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17. Dezember 2017 | 13:02 Uhr

FCH kämpft um gute Ausgangsposition

vom

svz.de von
erstellt am 13.Mai.2010 | 05:52 Uhr

Rostock | Volle Konzentration auf den

FC Ingolstadt: Beim Fußball-Zweitligisten Hansa Rostock lässt man vor der heutigen Relegationshinspiel (20.30 Uhr live im NDR-Fernsehen) nichts unversucht. Um den Fokus vollkommen auf die Partie beim Dritten der dritten Liga zu richten, verhängte FCH-Coach Marco Kostmann seiner Mannschaft ein Interviewverbot. "Wir wollen am Freitag und Montag so Fußballspielen, dass wir die Klassen halten. Immer wieder haben wir gesagt, dass Kleinigkeiten entscheiden. Daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Wir wollen uns nicht ablenken lassen, sondern die Kräfte bündeln und uns auf die Aufgabe konzentrieren", erklärte der 44-Jährige die Maßnahme. Davon, dass vor den beiden wichtigsten Partien in der Rostocker Vereinsgeschichte beim ostdeutschen Traditionsclub - war noch nie drittklassig - die Nerven blank liegen, wollte der Coach hingegen nichts hören: "Das sehe ich nicht so. Wir richten den Fokus einfach komplett auf die Duelle mit Ingolstadt."

Kostmann ist trotz der verpassten direkten Rettung von der Truppe überzeugt, dass sie nun im Nachsitzen den Klassenerhalt perfekt macht. "Wir hatten zwei schlechte Endzeiten in Karlsruhe und gegen Frankfurt, als wir spät 1:2 unterlagen. Danach hatten uns viele schon abgeschrieben, ja uns sogar direkt in der dritten Liga gesehen. Aber die Mannschaft hat beim 1:0-Sieg in Kaiserslautern gezeigt, dass sie charakterfest ist und alles ausblenden kann. Darum geht es jetzt auch gegen Ingolstadt. Es ist ein völlig neuer Wettbewerb", so der Coach.

Froh ist der Fußball-Lehrer, dass sich die Verletztenmisere zumindest etwas entspannt hat. Gestern nahm Kai Bülow (Wadenprobleme) wieder an der Team-Einheit teil, steht heute Abend in der Tuja-Arena (11 418 Plätze - Rostocker Fans sind bei diesem Duell wegen der Randale am vergangenen Sonntag in Düsseldorf nicht zugelassen) zur Verfügung. "Wir hatten bei ihm erst einen Bruch befürchtet. Der hat sich zum Glück nicht bestätigt. Er wurde intensiv behandelt und kann spielen", sagte Marco Kostmann, vor dem Duell mit Ingolstadt, welches nach dem Europapokal-Modus ausgetragen wird. Das heißt, bei Torgleichheit entscheiden die mehr erzielten Auswärtstreffer. Steht es dann immer noch Unentschieden, ginge das Rückspiel am Montag in die Verlängerung, eventuell sogar ins Elfmeterschießen. So weit möchten die Ostseestädter aber nicht vorausschauen. "Wir wollen uns eine gute Ausgangslage verschaffen", sagt Hansas Trainer. Darunter versteht er, "hinten sicher zu stehen und kein Tor zu kassieren sowie vorne, selber eins zu machen. Die Relegation kennt keiner aus der Mannschaft, dafür aber Pokalspiele. Das ist vergleichbar und haben viele schon miterlebt. Natürlich haben wir Ingolstadt beobachtet und die Stärken sowie Schwächen genau analysiert. Im Hinblick auf diese Erkenntnisse haben wir trainiert und das Team vorbereitet."

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