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FC Hansa Rostock : Fascher setzt mit Brandrede Signal

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Mit einer Brandrede hat Hansa-Trainer Marc Fascher auf das Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr, DKB-Arena) gegen den 1. FC Heidenheim und auf den Kampf um den Klassenerhalt eingeschworen.

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erstellt am 28.Feb.2013 | 08:07 Uhr

Rostock | Mit einer Brandrede hat Hansa-Trainer Marc Fascher auf das morgige Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (14 Uhr, DKB-Arena) und auf den Kampf um den Klassenerhalt eingeschworen. "Wir dürfen hier nicht vom Abstieg reden, sondern unsere Ziele positiv verfolgen. Wir stecken in einer schwierigen Situation, werden uns dieser aber kämpferisch stellen", stellte der 44-Jährige gestern klar.

Damit reagierte Fascher ungewohnt dünnhäutig auf kritische Stimmen, die es angesichts des Abschneidens seiner Mannschaft, die seit acht Partien sieglos ist, gegeben hatte. "Ich bin Lichtjahre von Durchhalteparolen entfernt. Auf meiner hohen Stirn ist keine weiße Fahne zu sehen", betonte der Fußball-Lehrer.

Vorwürfe, er gehe mit sich und seinen Spielern nicht hart genug ins Gericht, wies er scharf zurück: "Ich werde meine Spieler nicht öffentlich an die Wand hauen. Wir reden intern Tacheles. Ich bin selbstkritisch genug, hinterfrage mich nach jedem Spiel und jedem Training", gewährte der FCH-Coach Einblicke in sein Seelenleben. Dass angesichts seiner mageren sportlichen Bilanz 2013 auch sein Job auf dem Spiel stehen könnte, konterte Fascher cool: "Ich weiß, dass Uwe Vester (Vorstand Sport) von mir überzeugt ist. Ich habe sein Vertrauen. Das ist ein gutes Gefühl."

Bei diesen harschen Tönen wäre der morgige Gegner, der in der Rückrunde 18 Punkte in acht Spielen errang, fast in Vergessenheit geraten. "Heidenheim war vor der Saison mein Topfavorit. Jetzt zeigen sie, warum", sagte Fascher, der bei seinem Amtsantritt beim FC Hansa ausgerechnet in Heidenheim seinen ersten Sieg (2:1) geholt hatte. Daher sein Schluss: "Wenn wir jetzt unsere Negativ-Serie beenden, würde sich ein schöner Kreis schließen."

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